Personenkult und seine Folgen

 

Worum es hierbei geht, sagt schon das Wort in seinem Begriff ganz deutlich. Es handelt sich hierbei um den Kult von und um Personen.

Die heutige Form von Personenkult hat selten etwas mit der wahren Achtung zu einem echten Vorbild zu tun.
Heute geht es dabei vorrangig über den Kult von den sogenannten Idolen, der immer auch mit persönlicher Vorliebe zu diesem oder jenem »Hobby« betrieben wird.
Heutige
Idole sind jedoch keine rechten Vorbilder für die eigene, persönlich geistige Befreiung aus allen Hemmnissen jetziger Zeit.

Der Personenkult bindet immer an bereits sehr einseitig entwickelte Personen, die sich durch irgendwelche »außergewöhnliche Taten« oder Umstände »hervortun« konnten. Es sind tatsächlich immer »hervorragende« Personen. Nur ragen alle diese Idole und »Vorbilder« überwiegend durch viele falsche Taten in der menschlichen Gesellschaft hervor.
Und es gilt hierbei, diese »Vorbildfunktion« der Idole hervorzuheben für besondere Zwecke, um diese dann für weitere »Kreise von Personen« zugänglich zu machen. Diese »Vorbildfunktion« soll dann dadurch unbedingt auch »lebendig« erhalten bleiben.
Vorrangig geschieht das heute auch zu dem Zwecke, um damit leichter die vielen anstehenden täglichen Geschäfte »günstiger« tätigen zu können.

Idole entstehen eigens für ganz bestimmte Sondergebiete und sie werden dazu auch ganz besonders »gemacht« und »geschult«.

Unsere irdische Geschichtsschreibung kennt sehr viele Erscheinungsformen solcher Personenkulte mit zum Teil erschreckenden, finstersten Auswüchsen ihrer tätigen Idole als falsche Vorbilder, die mit ihrer »Verführungskunst« ganze Volksschichten,  ja - ganze Völker selbst schon zu Grunde richten konnten.

Auch die jüngste deutsche Geschichtsschreibung kann aufzeigen, was als Folgeerscheinungen entstehen mußte, durch solcherart idolhaften Personenkult.

Oberflächlich betrachtet, entsteht ein Personenkult sehr leicht - und auch ganz »verbindlich« - in jedem Einzelmenschen fast von selbst.
Der große Motor zu dem ganzen Gebiete ist die menschliche Eitelkeit mit ihren verhängnisvollen und zum Teil auch gegen andere Menschen dabei gnadenlos gerichteten Begleiterscheinungen.

Und es ist tatsächlich der ganz persönliche »Kult«, den jeder einzelne mit sich selbst, vor sich selbst und auf andere bezogen auch zu denen hinlenkend, zu betreiben fähig und bereit ist.

Das sich zur Schau stellende EGO ist hierbei die große Verlockung für den Menschen.
In einem unterstützten Personenkult ist er wer und er will auch vor den anderen Menschen darin etwas besonderes gelten auf diesem Erdenrund.

Diese überall zu findende Form eines Personenkultes geht heute tatsächlich schon so weit in ihrer Erscheinungsform, daß selbst Tränen fließen können, infolge einer persönlichen und tatsächlich auch seelisch erlebten »Selbsthuldigung«, die sich dann in Selbstverzückungen ihren Ausbruch verschaffen muß.

Das ganze Gebiet hierzu umfaßt sehr viele Abstufungen und hat auch sehr unterschiedliche und verführerische Erscheinungsformen.
Doch dabei bewegt sich alles nur innerhalb einer ganz bestimmten Gleichart des Wirkens von Menschen auf Erden.

Personenkult kann nur dann entstehen, wenn die Menschen in ihrer Persönlichkeit gottlos geworden sind.
Sie stellen sich persönlich über alle Dinge des wahren Lebens. Sie selbst wollen dabei alles selbst und persönlich bestimmen und darin als Vorbilder, als Idole vor anderen hervortreten oder wenigstens solchen nacheifern.

Das wahre Leben in seiner ganzen Kraftfülle kommt jedoch nur von oben, aus himmlischen Höhen.
Und nur das hat für alles weitere Wirken und Schaffen - auch auf Erden - seine wahrhafte Vorbildfunktion für unser aller gottgewolltes und damit auch rechtstrebendes Menschenwirken hier auf Erden.

Es werden dazu keine Idole mit Personenkult auf Erden gebraucht.
Sondern es werden IDEALE benötigt, die das tatsächlich wahrhaftige Leben in den himmlischen Höhen auch auf Erden schon, sich zum Vorbilde nehmen für ihr Wirken und Schaffen - und auch dem Nebenmenschen gegenüber dabei helfend wirken.

Personenkult konnte immer nur dort entstehen und aufblühen, wo die Menschen unfähig geworden waren, das höchste aller Gebote Gottes nicht recht zu erfassen, um es freudevoll erfüllen zu können:

» Ich bin der Herr Dein Gott !  Du sollst nicht andere Götter haben neben mir ! «

Würde das gänzlich und nachhaltig von uns allen, von den Erdenmenschen erfüllt werden, sofort hätten wir auch auf dieser Erde den Weg frei für die Schaffung von paradiesähnlichen Verhältnissen.

Es gäbe dann auch keinerlei Streit mehr zwischen sich rivalisierenden Gruppen von Idol-Anhängern, die immer dem Personenkult zugehörig sind.
Alle Idole würden selbst - ganz persönlich - wieder zu wahren Menschen sich entwickeln können und dieses auch tun müssen.
Wir alle würden dann gemeinsam auch nur einem Gott dienen wollen und in der wahrhaftigen Tat, im Sinne der vollkommenen Schöpfungsurgesetze, auch den von Gott gewollten, veredelten Zusammenschluß aller zu Lichte hin strebenden Menschen darin finden.

Selbstverständlich würde dann dabei immer auch die notwendige Achtung dem nächsten Mitmenschen gegenüber gewahrt bleiben.
Achtung, wem Achtung gebührt, würde dann wieder geistig lebendig gelebt werden.

Bei den »Idolen« und bei solchen, die im Personenkult dazu gemacht wurden, muß mit äußerster Vorsicht alles
recht betrachtet werden und dementsprechend vorgegangen werden.

Idole zeigen immer auch eine gefährliche Form von Gnadenlosigkeit. Besonders dann, wenn ihnen etwas nicht in den eigenen »Kram« paßt, wenn ihnen etwas ins »Gehege« kommt, das heißt, ganz besonders dann, wenn es sich um Sachverhalte handelt, die sie so nicht anstreben, die sie persönlich nicht wollen.
Darin handeln mache von diesen nur wie die unlogischsten Gehirnkrüppel.

Und das ist immer auch ein sicheres Zeichen dafür, daß sie selbst - ganz persönlich - nicht bedingungslos zur Ehre Gottes und damit geistig nicht voll verantwortlich wirken und handeln wollen.

Sie alle sind keine wahren Gottesdiener und es können damit auch niemals gesandte Diener des Heiligen Grals aus ihren Kreisen hervortreten.

Nur über die Tugenden aus himmlischen Höhen können Erdenmenschen eine lebendige Verbindung nach oben, zu allem Licht, wahrhaftig erlangen und nur darin lichtverbunden stehen und geschützt sein.

Denn wahrhaftig Gott dienen wollen, ist immer noch viel schwerer als sich falschen Vorbildern und den irreführenden »Idolen« anzuschließen.
Doch a
uch das ganz persönliche Umdenken dazu, hat heute immer noch die größten Schwierigkeiten bei einem Menschen in Fleisch und Blut auf dieser Erde.

Und ganz besonders ist das immer noch bei dem Weibe auf Erden zu erkennen.
Sie, die Frau, ist heute immer noch die schlimmste Huldigerin gerade all der falschen Idole und betreibt dabei einen für alle Menschheit so verhängnisvollen Personenkult.

Doch ein Wehe senden sie alle gemeinsam sofort demjenigen, der es wagen könnte, sie alle auf diese große, wirklich bestehende Gefahr heute nochmals hinweisen zu müssen.

Darum muß die ernste Warnung und der Hinweis auf das erste Gebot Gottes immer wieder erneuert werden.

Nur Menschen, die sich in ihrer eigenen, geistigen Bewegung noch werden freiringen können zu einer echten, persönlichen Befolgung des ersten Gebotes Gottes, werden auch alle folgenden Gebote freudevoll erfüllen wollen.

Nur die damit entstehende Menschenart wird auch alle Zukunft in Richtung auf die Ewigkeit in Freuden und in Frieden erleben dürfen.

IHM zur Ehre - uns zur geistigen Befreiung aus den Niederungen einer Nachschöpfung - muß das alles nun auch geschehen.

H. K. B.

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Überarbeitet im Juni 2004 - 2010


© by Horst Karl Brotzki 2000-2010

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