Scheinwelten

 

Alle heutigen Realisten gehen immer davon aus, daß wir uns alle hier auf Erden in der einzigen und damit auch in der tatsächlichen, realen Welt befinden.

Das ist ein sehr großer Irrtum !

Tatsache ist dabei, daß sich jeder Erdenmensch, neben allen seinen Nebenmenschen, heute fast ausschließlich nur in seiner ganz persönlichen »realen Welt« befindet.

Diese Welt ist überwiegend nur eine »Scheinwelt« zu nennen. Und sie ist auch überwiegend durch Menschensinnen und Menschenwollen so erst entstanden, so -  wie sie sich uns heute in ihrer Gesamtheit in den laufenden Wechselwirkungen darstellt.

Tatsächlich real daran ist, daß er - der Erdenmensch - wirklich »leibhaftig« in diesem, seinem Wirken auf Erden damit in seinen eigenen Werken wirklich vorhanden IST.

Und sein Vorhandensein auf Erden hat alle die ihn heute umgebenden Erscheinungsformen seiner eigenen Umgebung, also seiner »Welten«, erst zu dem gemacht, wie sie alle heute nur seinem Wollen und Wirken entsprechend, uns irdisch »erscheinen« müssen.

Ohne ihn, den von seinem Geiste »beseelten« Erdenmenschen, gäbe es alle diese »Umgebungen« nicht.
Er selbst hat das alles erst durch sein Wollen oder auch durch sein Nichtwollen derart entstehen lassen.

Ohne ihn könnten alle diese Umgebungs-Welten nicht entstanden sein. Nur durch ihn ganz allein sind erst alle diese, auch »Scheinwelten« zu nennenden und geformten Erscheinungs- und Umgebungs-Welten entstanden.

Das alles war nur möglich, weil wir uns hier in einem Teile der Nachschöpfung befinden, in der der Erdenmensch durch seine geistigen Veranlagungen einmal führend mit seinem Wollen im Wirken tätig werden konnte.

Wie anders verhält es sich jedoch mit dem Teile auf Erden, der von dem Wirken, das wir unter Natur verstehen, ausgeht, geformt und gebildet wird?

Alles was darin und daheraus ganz natürlich gewirkt und »geschaffen« wird, ist unvergleichlich schöner, edler und harmonischer in seiner ganzen Ausstrahlung - in seiner ganzen Erscheinungsform auf Erden.

Es zeigt aber dieses alles nur das Wirken von wesenhaften, natürlichen Kräften. Die sich jedoch unerschütterlich - in dem vollkommenen Willen des Höchsten stehend - hier verwirklichen.

Diese derart geformten Kräfte waren einst dazu vorgesehen, den Weg der sich auch auf Erden zu einem eigenen geistigen Selbstbewußtsein hin entwickeln sollenden Menschengeister - hier als Erdenmenschen - nur zu fördern und zu ebnen.

Das hat die Menschheit in ihrem größten Teile bis heute nicht erkannt.
Nur u
ntertan wollte sie sich immer alles machen, was ihr jedoch selbst schon längst dienlich gewesen war - die Natur.

Darum stand die Menschheit überwiegend immer auch in dem Wahne, mit ihrem eigenen Wollen auch der »Herr« alles Schöpfungswirkens auf Erden sein zu können.

Alle Menschheit formte sich darum ständig und überwiegend nur die eigenen und »selbstgedachten« Scheinwelten ihres persönlichen Eigenwollens.

Sie alle, die sich Realisten nennen, haben in ihren »Scheinwelten« bis heute nicht erkannt, wie vorbildlich gerade alles Wirken der Natur für ihre ganz persönliche, geistige Entwickelung hätte sein sollen.

Stattdessen wollten sie immer nur Welt-Verbesserer sein.
Die sich über Andersdenkende und anders Schaffende maßlos erhoben.
Dabei standen sie überwiegend nur in ihrem dünkelhaften Wahne mit ihrem Kopfe.
Und nur mit dem irdischen Verstande, dabei in ihrem irdischen Hochmut stehend, wollten sie alle ihr kleines Scheinwissen zum verbindlichen Maßstab nehmen, um damit - die echte Logik aus der Höhe allen Lichtes »abwürgend« - über alles weitere Wirken »verbindlich« bestimmen zu können.

So wollten sie alle immer das nur für sie selbst auch zu begreifende Wirken - mit ihren eigenen, wirklich bestehenden geistig seelenlosen Begrenzungen als Verstandeskrüppel - dieses der ganzen weiteren Menschheit in diesem Teile der Nachschöpfung und auf Erden »vorschreiben« und aufbürden.
Nur unwürdige Scheinwelten konnten sie so formen und unter das Schöpfungsgesetz aller Wechselwirkungen damit stellen.

Heute müssen wir alle nunmehr erleben, wie dazu die Gottesgerechtigkeit sich nun erfüllend ergießen wird über alle Welten.
Denn was der Mensch sät, das wird er vielfach ernten müssen.
Wir alle stehen in dieser Zeit der Ernte.

Und daß es sich überwiegend nur um »Scheinwelten« handelt, ist auch daran zu sehen, daß sehr gerne in den Kreisen aller Menschen, doch ganz besonders auch in den Kreisen der sogenannten »Menschenoberschichten«, tatsächlich vorrangig ganz offen mit den verschiedensten Formen von »Scheinen« umgegangen wird.
Neben den vielen anderen »Scheinwelten«, wird heute ganz besonders auch mit diesen für sie alle sehr zweckmäßig gewordenen verschiedenen »«Scheinen« umgegangen.

Zunächst gibt es dabei den »Geburtsschein«, der irdisch bekunden soll, daß ein weiterer Erdenmensch auf Erden geboren wurde.

Es folgt später dann der »Trauschein«.

Sehr wichtig ist den Erdenmenschen auch der »Erbschein«.

Zwischendrin wird immer wieder auch sehr gerne der »Geldschein« übermächtig verehrt und auch benötigt.

Äußerst begehrt ist immer wieder auch der »Führerschein« bei Jung und Alt.

Solche Scheine gibt es in großer Vielfalt.

Die Form und auch die Art, wie solche »Scheine« sehr oft auch erworben werden können, läßt auch tiefe Einblicke in die heutigen Seelenzustände der damit befaßten Personen zu.

Sehr häufig gehören aber darum alle diese »Schein-Inhaber« zu den »Schein-Heiligen«, wenn wir es mit den Schöpfungsurgesetzen durchleuchten und ermessen wollen.
Denn überwiegend alle diese Menschen, die mit diesen »Scheinen« im Zusammenhang stehen, belegen dann durch ihre eigenen Taten diesen Mißstand nur allzu deutlich.

Als letzter Schein wird dann auch noch der »Totenschein« als wichtiges Dokumet ausgestellt.

Im Volksmund wird gesagt: »Der Schein trügt!«

Und das trifft auch überwiegend für alle diese irgendwie »erworbenen Scheine« zu.

Ganz besonders trifft das auf den »Totenschein« zu; denn der »Schein« trügt ganz offensichtlich.
Er soll etwas ausdrücken und auch »amtlich« bestätigen, was so jedoch nicht mit der ganzen, wirklichen Wahrheit zu vereinbaren ist.
Denn tot ist lediglich der Erdenkörper, der für eine Spanne Erdenzeit als Hülle für das darin wirkende ICH, von diesem ICH belebt wurde.

Der eigentliche Mensch, der sich entwickeln sollende Menschengeist, ist aber noch weiterhin vorhanden.

Er steht nun, nach dem Ablegen der Erdenhülle, in dem sogenannten Jenseits, und er muß nun in den von ihm selbst und auch ganz persönlich mit geformten jenseitigen »Welten« leben.

Hatte er sich nur den »irdischen Scheinwelten« verbunden und wurden diese alle auch auf Erden ganz vorrangig schon selbst mit verwirklicht oder sich denen nur verbunden gefühlt, so wird er auch dort drüben - neben vielen »Gleichgesinnten« - nur in diesen, seinen eigenen, auch von ihm unterstützten »«Scheinwelten« zu finden sein.

Das alles kann für ihn dann aber auch nur ein furchtbares Erwachen bedeuten.

Doch darin ist die unumstößliche Gerechtigkeit Gottes lebendig vorhanden, die ihn damit dann auch dort noch wechselwirkend treffen wird.

Nun gibt es aber noch sehr viele andere auf Erden von Menschen benötigte Scheine.
Dazu gehören Zeugnisse, Urkunden und auch Gutachten.
Auch alle Vollmachten gehören dazu.

Doch alle diese »Scheine« werden immer hier auf Erden in der Grobstofflichkeit verfaßt und niedergeschrieben. Das ganze Umfeld dazu ist jedoch heute das bevorzugte Arbeitsfeld allen Dunkels. Es ist sogar das bevorzugte Arbeitsfeld allen Dunkels auf Erden, was besonders durch die einseitige Verstandesherrschaft sehr gefördert wurde.

Und darum hat das Dunkel bei allen diesen gebildeten »Scheinen« tatsächlich seinen ganz besonders aktiven Einfluß mit dabei.

Darin liegt die große Gefahr, die selten von den Menschen richtig bedacht wird.
Und es sind auch »Amtsstuben«, in denen damit Geld verdient wird. -

Wie ganz anders muß es sich aber demnach mit den »Welten« verhalten, die nicht im »Scheine« liegen?

Diese »Welten« - auch Schöpfungsteile genannt - sind selbst im Lichte strahlend in ihren jeweiligen Arten lebendig vorhanden.
Dort gibt es dann - in unserem irdischen Sinne gesehen - keinen »Schein« mehr.
Dort ist alles - selbst im Lichte stehend - ganz real und einzigartig vorhanden.

Gottesboten, die von dort ausgesendet werden, um hier auf der Erde für das Erkennen von Licht und Wahrheit bei den Menschen aufzutreten, sind niemals mit derartigen »Scheinen« und »amtlichen Vollmachten« ausgestattet.

Diese tragen ihre Vollmacht in sich, und diese ist zu erkennen an ihrem persönlichen Einsatz für Licht und Wahrheit aus der Höhe.
Denn dort, wo sie ausgingen, ist keine »Scheinbarkeit« vorhanden.
Dort ist das strahlende Licht selbst in seiner Wahrhaftigkeit immer gegenwärtig.

Nur dort ist auch das Paradies Gottes und das »Himmlische Jerusalem« zu finden.

Finden werden es nur die geistig Wachen unter allen sich noch entwickeln wollenden Menschengeistern.
Dazu müssen sie aber alle heraus aus ihren selbst erst geformten »Scheinwelten« am untersten Rande dieser herrlichen Schöpfung, in der Nachschöpfung - die heute als eine Schule für die eigene geistige Festigung und die gleichzeitige Befreiung aus allen niederen Bindungen vorgesehen ist.

Diese Nachschöpfung steht heute in einem großen Reinigungsprozeß.
Darum lassen wir es heute nun endlich durch uns persönlich zu, daß einmal ein Abglanz aus den himmlischen, lichten Höhen auch auf dieser Erde sich formend bilden kann - wie eine irdische »Licht-Welt« - als ein Abglanz aus himmlischen Höhen.

Dazu müssen sich auch alle rechtstrebenden Menschen endlich förderlich in diese von oben kommenden Gottesausstrahlungen einfügen, und durch das lichte Wirken aller Menschen, werden diese Strahlungen in der hilfreichen Verbindung zu der unverfälschten Natur, dann wieder nur förderlich aufwärts geleitet.

Denn heute wird auch alles das durch Strahlungsauslösungen aus dem Lichte ausgelöscht und gänzlich vernichtet werden, was sich nicht ganz persönlich einzufügen fähig geworden ist in den großen, von Gott gewollten harmonischen Kreislauf allen Schöpfungskreisens.

Und dazu gehört heute in erster Linie noch jeder einzelne Mensch auf Erden, doch ganz besonders alle diejenigen gehören dazu, die sich heute immer noch über ihre zum Lichte hin strebenden Mitmenschen spöttisch erheben,
um sich dabei immer wieder als die immer noch führen wollenden »Realisten« der Verstandesherrschaft kennzeichen zu müssen.

Es werden nur sehr wenige dieser Erdenmenschen sein, die einmal eingehen dürfen in das im Lichte strahlende »Himmlische Jerusalem«.
Denn der Eintritt dorthin ist nicht abhängig von einem »Schein«, von einer sich zu verschaffenden »Eintrittskarte« nach irdischer und »menschlicher« Gewohnheit.

Darum müssen echte Wahrheitssucher endlich erkennen lernen, wo sie tatsächlich und ganz persönlich heute in dieser großen Endzeit eines Welten umspannenden Schöpfungsgeschehens wirklich stehen.
Damit dann durch ihr ganz persönlich zu verantwortendes Wirken wieder mehr das »Licht der Wahrheit« auch auf dieser Erde Verbreitung finden kann.

Nicht irdische Vorteilssuche auf allen Gebieten ist gefordert
Sondern die echte Wahrheitssuche auf allen Gebieten ist gefordert und die damit einhergehende wahre Wahrheitsfindung, zum Zwecke ihrer tatsächlichen und ganz realen irdischen Umsetzung für einen echten und friedevollen Aufbau auf Erden!

H. K. B.

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Überarbeitet im Juli 2004 - Januar 2010


© by Horst Karl Brotzki 2000-2010

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