Selbsterkenntnis

 

Es gibt kein erfülltes und auch kein erfolgreiches Leben eines Menschen auf Erden ohne die notwendige Selbsterkenntnis. Alle Menschen arbeiten - mehr oder weniger selbst auch so gewollt - an dieser Selbsterkenntnis.

Auch die viel gepriesene Selbstverwirklichung ist nur machbar in der Verbindung zu einer wirklichen Selbsterkenntnis. Und das geht nur auf der wahren Grundlage von Ehrlichkeit zu sich selbst.

Ganze Berufszweige haben das erkannt. Und über diese Spezialisten in diesen Berufszweigen soll es dann möglich sein, sich seine ganz persönliche Selbsterkenntnis erwerben zu können, diese sich zu erschließen.

Doch die meisten dafür ausgebildeten »Spezialisten« verfügen sehr selten auch für sich selbst über die eigene, notwendige Selbsterkenntnis, durch wahres, persönlich erlebtes eigenes Schöpfungswissen.
Auch viele unter diesen Berufsangehörigen gehören, recht betrachtet, zu den »Überstudierten« und damit zu den einseitigen Verstandesmenschen heutiger Bildung.
Die sich aber gerade damit auch persönlich unfähig gemacht haben, noch einfach in den natürlichen Gottesgesetzen wirken und arbeiten zu können.
Und persönliche »Einbildungen« zählen hierbei nichts!

Es handelt sich hierbei überwiegend um viele Personen in den Berufen, die mit den Begriffen »Psyche«, »Psycho« und verwandten Begriffen arbeiten, um damit ihr »Brot« verdienen zu wollen.

Um aber tatsächlich auch dem nächsten Mit-Menschen wahrhaft dienlich sein zu können, müßten diese angehörigen Personen selbst erst einmal von all ihrem persönlichen Ballast des Unwissens über die wahren Schöpfungsgesetze gänzlich befreit sein.
Doch gerade das läßt der große Dünkel oft nicht zu, zählen doch gerade auch sie alle wieder zu einer »Elite« dieser Erdenmenschen.
Und damit empfinden sie alle auch die geforderte Einfachheit in allem nur als eine persönliche »Belästigung«, der sie dann auch unbedingt ausweichen wollen.

Hierbei gibt es tatsächlich nur sehr wenige Ausnahmen von wirklich Gut- und Edelwollenden. -

Nun aber zurück zur Selbsterkenntnis.
Die Menschen von heute denken bei diesem Begriff daran, sich selbst in allem erkennen zu wollen und auch erkennen zu müssen, um ihren persönlichen Lebenswandel damit besser einrichten zu können.
Das ist an sich nicht ganz falsch zu nennen.
Doch was die Menschen dabei empfinden, ist eigentlich mit dem Begriff »Selbstfindung« richtiger zu bezeichnen.

Die Selbstfindung ist unbedingt notwendig für den eigenen und ganz persönlichen Entwickelungsweg durch diesen Schöpfungsteil.

Die Selbsterkenntnis ist etwas ganz anderes.
Diese verlangt von den Menschen, für sich selbst die Kenntnis vom ER zu erlangen.
Ein jeder Mensch in der großen Schöpfung Gottes bedarf dieser persönlichen Kenntnis vom ER.
Der Mensch muß sich die wahre Kenntnis vom großen Gotteswirken selbst erschließen.

Denn ER ist der HERR !

Nur in dieser in Einfachheit und in Demut schwingenden Kenntnis vom großen Wirken Gottes, vermag auch er sich harmonisch und wissentlich einzufügen in den großen und ewigen Kreislauf allen Schöpfungswirkens.

Dadurch wird aus einem heutigen Störenfried »Erdenmensch« ein sich in Demut wissentlich »eingefügter« Menschengeist auf seiner Wanderung durch die Schöpfung.

Als Krone seines überzeugten Wirkens wird ihm dadurch auch einstens der Weg in das persönliche, ewige Bestehen-Dürfen werden können.

Das kann jedoch für ihn nur Wirklichkeit werden, wenn er sich diesem neuen Erkennen nicht verschließt.
Wenn er nicht weiterhin auf seine verstandlich untermauerte Vorrangstellung als Verstandesmensch mit »besonderem und akademischem Studium« verweist und damit sich einer besonderen »Elite« zugehörig hält.

Denn alle Schulweisheit von heute ist nur stümperhaftes Stückwerk und dient heute überwiegend nur den Eitelkeiten von eingebildeten Kreaturen, die sich immer noch sträuben wollen gegen die wahre ER-KENNTNIS, die nur von Gott ausgeht, und die dadurch auch nur in Demut empfangen werden kann.

»Alles muß neu werden !«

Wann wollen denn die Erdenmenschen damit endlich einmal nachhaltig in ihren »Elitegruppen« beginnen?

Hochglanz-Veröffentlichungen mit dem Zitieren der geistig sein sollenden Erkenntnisse von einstigen »Geistesgrößen« sind doch kein Ersatz für die heute geforderte eigene geistige Regsamkeit!

Darum muß heute endlich auch richtig erkannt werden, was es ist, was es bedeutet für jeden Menschen auf dieser Erde: Selbsterkenntnis zu lernen.

Darin erfüllt sich dann auch die notwendige Selbstfindung - die dem einzelnen dann dazu verhilft, auch als eine verantwortungsvolle Persönlichkeit vor Gott dem HERRN wirken und schaffen zu können im wahrhaft echten Dienen.
Das ehrliche Wollen dazu muß jedoch von jedem einzelnen Menschen selbst - in völliger Eigenverantwortung - ausgehen.

Das heißt dann aber auch, sich selbst ganz persönlich und bedingungslos nach den Schöpfungsurgesetzen richten zu müssen!

Es heißt dann: selbst dienen.
Es heißt nicht: unter sich dienen zu lassen.

Auf der Erde muß endlich ein förderliches Nebeneinander möglich werden.

Dann können wir auch alle - in einem gemeinsamen Dienen im Lichte der Wahrheit - endlich das erfüllen, was in dem von Gott geforderten

»Alles muß neu werden !«

von uns verlangt ist.

Das wird sich nur für die Menschen erfüllen, die sich selbst die wahre Kenntnis über das ER in der eigenen Selbst-ER-Kenntnis aus den Schöpfungsurgesetzen erschließen konnten.
Um als die Kreatur Mensch - in der eigenen Kenntnis darin stehend, dann im persönlich erlebten Wissen - damit dann selbst wahrhaftig geworden, in Frieden und Freuden auch leben, wirken und schaffen zu können.

Doch den edlen Kampf für das persönliche Freiringen von allem heutigen Falschen, muß ein jeder selbst gewinnen; denn das vermag niemals ein anderer für ihn zu erledigen.

Und bedenken wir dabei auch noch dieses:

Nach dem Verlassen unseres Erdenkörpers, geht damit auch der irdische Verstand verloren.
Und damit kann es für manchen Erdenmenschen von heute für vieles zu spät geworden sein, sich doch noch auf die von Gott gewollte »Wahrhaftigkeit in allem« zu besinnen.

Dort ist der Mensch dann ganz und nur das, was er wirklich in der wahren Gottesgerechtigkeit darstellt.
Nur alles das, was ganz ohne Erdengehirn mit dem heute immer noch so verderblichen Verstandesstreben zusammenhing, ist dann übrig geblieben.

Doch alle Fäden der vielen Bindungen an sein ehemaliges Schaffen mit diesem irdischen Verstande sind ihm aus seiner »Saat« dann als die Früchte übriggeblieben, die er dann genießen muß.
Damit ist dann die Zeit der jenseitigen »Ernte« für ihn ganz gesetzmäßig eingetreten.

Und es muß spätestens dann auch lebendig im eigenen Erleben erkannt werden, daß die Verstandesherrschaft mit dem einseitigen Wirken des irdischen Verstandes nicht gleichzeitig auch ein wahthaftiges Wirken des persönlichen Geistes war!

Darum erkennen wir endlich auf Erden, daß Verstandeswirken nicht Geisteswirken ist!

Das gilt für uns alle!

H. K. B.

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 Überarbeitet im Juli 2004 - Januar 2010


© by Horst Karl Brotzki 2000-2010

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