Vom Einfügen, Einordnen und Unterordnen ...
Wer kennt es nicht, das Einfügen, das Einordnen und das Unterordnen?Bei handwerklichen Berufen, wie z.B. bei dem Maurer, haben diese Begriffe die Bedeutung, daß Mauersteine eingefügt werden sollen, und daß alle diese auch nach einer ganz bestimmten Ordnung einzufügen sind.
Der Maurer folgt bei seiner Arbeit auch selbst einer bestimmten persönlichen Unterordnung, nämlich unter den von der Bauaufsicht gegebenen Bauplan.
In dem alltäglichen Leben hängen diese Begriffe immer mit dem »sich« zusammen.
Denn es wird gefordert: sich einzufügen, sich einzuordnen oder auch sich unterzuordnen.
Leicht gehen diese Begriffe in ihrer Bedeutung und auch in ihrer Wirkungsweise ineinander über. Es gibt dabei verschiedene Verknüpfungsstellen.
Auf der Erde wimmelt es nur so von Menschen, die sich eingefügt haben die sich eingeordnet oder auch untergeordnet haben.
Es gibt keinen Menschen auf der Erde, der nicht in irgend einer Art damit verbunden wäre oder damit nicht zu tun hätte.Das hat seinen wirklichen Ursprung darin, daß jeder Mensch als eine ganz kleine Kreatur auch nur ein ganz kleines Teilchen in dieser großen Schöpfung ist.
Und darin ist er unabänderlich seit Beginn seines Entstehens und Werdens fest eingefügt.
Ohne dieses Eingefügtsein gäbe es den Menschen überhaupt nicht.
Er wird ewiglich ein Eingefügter bleiben müssen, wenn er nicht - durch falschen Lebenswandel - als unbrauchbar verloren gehen will.Nur in diesem Eingefügtsein ist es ihm möglich, sich selbst als eine bewußte Person erkennen und auch erleben zu können.
Denn wäre er nicht ein Eingefügter, so wäre er ein Nichts, ein Ausgefügter, und das geht nach den Schöpfungsurgesetzen nicht; denn nur in der Schöpfung vermag er als eine Kreatur Mensch als ein Eingefügter zu existieren.In dem persönlichen Bewußtsein erlebt darum auch jede Kreatur in der großen Schöpfung Gottes ihren ganz persönlichen Lebensraum.
Denn nur in einen bestehenden Raum vermag man sich auch einzufügen. Und dieser Raum muß bereits vorhanden sein, bevor darin gelebt werden kann.Und dieser Raum ist auch für jeden Menschen diese große Schöpfung.
Mit der Zeit und im Laufe der Entwickelungsepochen erkannten die Menschen auf der Erde immer mehr in ihrem irdischen Alltag die in ihrer Umgebung bestehende große Ordnung in allen selbst dabei ganz persönlich erlebten Gesetzmäßigkeiten.
Sie erkannten eine große unabänderliche und vollkommene und ewiglich bestehende Ordnung um sich herum.Dann jedoch im Erkennen des eigenen freien Willens erlagen die Erdenmenschen mit ihrem irdischen Verstande durch zu einseitig gewordenes irdisches Wirken mit ihrem irdischen Gehirn dem Sündenfall.
Es war die wirksame Voraussetzung für den Sündenfall.Das für den Geist wichtigste Werkzeug auf Erden wurde damit durch zu einseitige Großzüchtung des Gehirnes in dem Sündenfall auch zu der einseitigen Bindung an die Erbsünde und damit auch an die verhängnisvolle lange Bindung an diese grobstoffliche Erde.
Denn dieses falsch arbeitende Gehirn wurde auch hinfort weiter vererbt an die Nachkommen. Das ist die Erbsünde!Mit diesem persönlichen Erkennen des eigenen freien Willens und der damit einhergehenden, sehr einseitigen irdischen Benutzung des Verstandes konnte es nur geschehen, daß nunmehr die Menschen auf Erden sich eigene Ordnungen für ihren Lebenswandel auf Erden nach ihren irdischen Sinnen formten.
Diese durch Menschensinn neu, jedoch falsch geformten Ordnungen auf Erden verlangten dann von den Mitgliedern dieser Menschengesellschaft auch das Einfügen in diese neuen Menschenordnungen.
So entstanden mit der Zeit die unzähligen Formen des alltäglichen Wirkens in dieser Menschengesellschaft mit ihren heute so gefährlich in Erscheinung tretenden Einfügungen, Einordnungen und auch Unterordnungen auf allen Gebieten menschlichen Wirkens.
Die gesamte Menschheit dieser Erde hat sich damit selbst zu Sklaven ihrer selbst geschaffenen Unredlichkeiten gemacht. Das konnte geschehen, weil sie sich nicht mehr als ursprünglich eingefügte Gäste erlebten, die sich in dieser Schöpfung auch als Menschen, die sich auch in die Harmonien des großen und ewigen Kreislaufes aller Strahlungen aus der Höhe, nur als darin Eingefügte benehmen müßten.
Darum haben wir heute alle Folgen dieses Mißstandes täglich an uns selbst immer wieder neu zu erleben.
Alle sind wir überwiegend falsch eingefügte, falsch eingeordnete und auch falsch untergeordnete Menschen-Kreaturen.
Und es werden darum noch sehr viele in der großen Reinigung ausgelöscht werden, wenn es nicht endlich gelingt, sich aus diesen unwürdigen Bindungen des Geistes an den irdisch herrschenwollenden Verstand befreien zu wollen und zu können.Vorangehen müssen hierbei auch alle Schulen und ihre vor- und nachgeordneten Institutionen.
Doch heute ist immer noch eine weitere »schulische Versklavung« mit ihren verhängnisvollen Einfügungen, Einordnungen und Unterordnungen auf ihrem verhängnisvollen Vormarsch mit ihrem immer noch sehr einseitigen »Einbildungssystems«.
Die Mehrheit aller Menschheit merkt nichts davon; denn diese ist in der heutigen geistigen Erstarrung schon so weit in das gesamte System der irdischen Verstandesherrschaft eingefügt und eingebunden worden, daß damit nun tatsächlich die Gefahr besteht, daß dieser unwürdige Zustand zum Heile vieler nicht mehr erkannt zu werden vermag.
Hilfe hierbei kann nur ein innerlich erlebter Aufschrei des persönlichen Geistes bringen.
Er, der eigentliche innere Mensch, muß es endlich schaffen, sich selbst aus diesen unwürdigen Banden zu befreien.Und der Weg dazu liegt klar vor uns - klar vor jedermann, der sich nach Licht und Wahrheit sehnt.
Denn dieser Weg öffnet sich in der persönlichen wahren Erkenntnis über die vollkommenen und ewigen Schöpfungs- oder Gottesgesetze und deren verantwortungsvoller Berücksichtigung von jedermann.Oft wird von denkenden Menschen gesagt: »Der Weg ist das Ziel«.
Doch hierbei ist es wirklich so, daß nur dieser eine Weg zum Ziel einer geistigen Befreiung führen kann.
Wer diesen wahren Weg zu allem Licht der Wahrheit wirklich einmal gefunden hat, der wird diesen Weg auch niemals mehr verlassen wollen.
Auf der Hut sein müssen wir aber auch dabei, damit nicht über neuerliche Organisationsformen und Institutionen und über deren »Amtspersonen« wiederum nur eine neuere Form dieser verhängnisvoll gewesenen Einfügungen, Einordnungen oder auch Unterordnungen als neuerliches Mittel einer geistigen Versklavung in der Art alter Verstandesherrschaften gefordert werden.
Denn Verstandesmenschen wollen immer die Empfindungsmenschen unterdrücken.
Und das um jeden Preis.
Wenn das nicht anders geht, auch mit dem Spotten und mit anderen Abfälligkeiten, die sie dann geheimnisvoll hinter der vorgehaltenen Hand in der Welt über einen der Wahrheit verbundenen Empfindungsmenschen verbreiten.
Damit wird auch eine Art von gewollter »Gehirnwäsche« betrieben an dafür anfälligen und abhängigen Personen.Die Menschen, die solcher Art wirken, fördern immer auch die Ungerechtigkeiten, und sie werden darin auch zu weiteren Unterdrückern von Mitmenschen, wenn diese ihnen nicht hörig sein wollen.
Sehr gefährlich ist es aber, weil dieses immer auch mit der gefährlichen Doppelzüngigkeit betrieben wird.
Darum achten wir darauf, daß wir im wahrhaft echten Sinne in Licht und Wahrheit eingefügte Menschen auf dieser Erde sind. Oder dieses wirklich noch werden wollen.
Dann werden wir uns auch in die natürliche Ordnung der Schöpfung, bereitwillig und geistig wissend geworden, einordnen wollen.
Und als Gipfel unseres persönlichen Selbstbewußtseins sind wir dann - in der wahren Demut wirklich stehend - auch in unserem edlen Wirken bereit geworden, uns dem wahren Gotteswirken aus der Höhe hier auf Erden einzufügen
und damit auch unterzuordnen.Dazu sollten wir alle bemüht sein!
Denn die Schöpfung Gottes umgibt uns alle ständig.
Und wir dürfen gleichzeitig in ihr unser Daseinsbewußtsein als ein heutiges Hier-Bewußtsein führen.Richten wir uns damit auch diese Erde als einen lebendigen Abglanz des lichten Paradieses ein.
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Auch das hier heute dargebotene Aufklären soll nur der persönlichen Anregung des Lesers dienen. Denn das ganze Gebiet ist für eine heutige Aufklärung als schier grenzenlos zu benennen.
H. K. B.
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Überarbeitet im Juli 2004 - Januar 2010
© by Horst Karl Brotzki 2000-2010