Über Macht und deren Mißbrauch
Wer hat noch nichts über Macht und von dem Mißbrauch dieser Macht gehört?Alles Schöne und Paradiesische in der Schöpfung hat mit Macht zu tun. Mit der Allmacht Gottes.
Doch alles Unschöne und damit Unparadiesische, also das Höllische, das, was mit dem Einflusse durch Luzifer und den Erdenmenschen zu tun hat, betreibt zielbewußt den gewollten Machtmißbrauch.Nur so ist alles Elend im Leid der Menschen und anderer Kreaturen hier auf Erden entstanden. Nur durch den Mißbrauch der Macht durch Erdenmenschen konnte das alles erst in diesem Teile der großen Schöpfung derart falsch entstehen.
Durch die wahre Reinhaltung der Naturgesetze in der gewissenhaften Tat, und unter dem einfachen, göttlichen Einflusse der vollkommenen Allmacht muß nun endlich auch hier auf Erden alles Wirken der Menschheit wieder wirklich im neuerlichen Aufblühen aller Wahrheit nur noch aufbauend sein.
Das Aufblühen muß ganz in der wahrhaften und reinen Erkenntnis der vollkommenen Schöpfungsurgesetze stehen. Denn diese müssen so befolgt werden, daß alles einmal vom Ursprung ausgegangene Vorbildliche nicht wieder von Menschensinn in seinen Taten auf Erden verbogen werden kann.Was ist nun aber die Macht - eine Macht, die mißbraucht werden kann?
Macht ist immer der Ausdruck von Kraft.
Und da es nur eine Kraft gibt, die Kraft die von Gott ausgeht, kann auch nur diese eine Kraft recht verwendet oder aber auch, wie heute immer noch, durch Erdenmenschenwollen mißbraucht werden.In den lichten Regionen dieser großen Schöpfung ist ein Mißbrauch, wie wir diesen Machtmißbrauch durch Erdenmenschen heute hier auf der Erde kennen, infolge der großen Gottesnähe nicht möglich.
Nur in diesen niederen Regionen, dem Teile einer Nachschöpfung, in diesen Stofflichen Welten, ist das möglich geworden durch das große geistige Versagen aller Menschheit selbst.
Durch das Eigenwollen, also durch sich selbst hat die Menschheit es soweit kommen lassen.
Sie war dazu durchaus nicht gezwungen.
Denn auch sie hätte alle Kraft aus der Höhe immer nur als eine Macht für sich zur irdischen Gestaltung von paradiesischen Verhältnissen hier auf Erden verwenden können, - wenn sie nur ehrlich und wahrhaftig genug dieses auch so gewollt hätte.
Sie hat es aber nicht gewollt.
Darum sehen wir das heutige Bild von verheerenden und falschen »Mächtigkeiten«, die dabei sind, nun gänzlich mit diesen von Menschenhirnen geformten »Kraftvergeudungen« untergehen zu müssen.Denn es ist ein großer Frevel, mit der Kraft des Höchsten derart zu verfahren.
Darum steht seit längerem schon diese Menschheit in einem abschließenden und reinigenden Gottesgericht.
Und dieses Gericht hat zum Ziele, daß nunmehr der Teil der Erdenmenschheit, der es noch vermag, sich jetzt unabänderlich nach den Geboten Gottes und sich damit nach den vollkommenen Schöpfungsurgesetzen endlich richten muß.
Nur so wird dieser Teil zukünftig wahrhaft verantwortlich und mächtig sein für die Verwendung der geschenkten Kraft aus himmlischen Höhen für einen von Gott gewollten Aufbau auf Erden. -Jeder Erdenmensch verwendet Kraft zur Bildung von eigenen Mächtigkeiten (Machbarem). Denn mit der Umsetzung von Kraft in der Tat entsteht ganz natürlich auch die Bildung von eigener Macht. Und auch hierbei sind bisher Mächtigkeiten entstanden, die zum größten Teile verderblich waren.
Das dabei eigentlich Verderbliche wurde bisher von den Menschen nicht richtig erkannt. Denn die dabei herrschen sollende Macht durch den Betreiber richtet sich ausnahmslos immer gegen die geistige Freiheit von anderen Mitmenschen, durch die Selbsterhebung des Macht Ausübenden. Das geschieht auch dann, wenn es sich dabei nur um ganz irdische Dinge handelt.
Selbst da, wo nur zwei Menschen am Werke sind, entsteht eine solche Machtbereitschaft zur Unterdrückung von anderen.
Das ist immer das Zeichen von der vorherrschenden Herrschaft des irdischen Verstandes.Heute gibt es nun »Großmächtige« und »Kleinmächtige«.
Doch wenn ein »Kleinmächtiger« seine Kraft nur im Einklang mit den Schöpfungs- oder Naturgesetzen recht verwendet, so steht er in der Schöpfung vor seinem Herrn und Gott in seinem Handeln weit größer da als ein »Großmächtiger«, der seine Kraft im eigenen Machtmißbrauch für Unredliches vergeudet.
Der »Kleinmächtige« vermag einst aufzusteigen in himmlische Höhen, was dem »Großmächtigen« durch seine eigenen unredlichen und damit gewissenlosen Mächtigkeiten gänzlich unmöglich geworden ist.
Auch das ist dann eine gerechte Auswirkung der heute laufenden »Großen Reinigung« durch den Willen Gottes.Jeder Kraftmißbrauch durch Macht kann einem Menschen wohl zeitweise scheinbare irdische Vorteile in seinem Machtbereich verschaffen, doch es ist ein Kraftmißbrauch, der ihn von allem Licht in der Höhe mit der Zeit trennen muß.
Darum ist die Zeit angebrochen, geistig aufzuwachen, um für sich noch rechtzeitig dieses Übel erkennen zu können.
Denn mit der Kraft Gottes aus himmlischen Höhen erhält ein jeder Mensch auch auf Erden seine »Kraft«, um damit mächtig werden zu können, schon hier auf Erden beginnen zu können mit seinem eigenen Aufstiege in geistige Gefilde, in seine eigentliche Ursprungsheimat, in das Paradies, in den wunderbaren Machtbereich Gottes.Doch zuvor muß ein jeder Mensch gelernt haben, hier auf Erden mit der Kraft aus der Höhe und seiner eigenen Mächtigkeit mitzuhelfen an dem Entstehen eines irdischen Abbildes des Paradieses in der Höhe.
Das ist die grundlegende Voraussetzung für seine wahre eigene geistige Bildung, die ihm dann erst zum eigenen geistigen Leuchten verhelfen wird. Und nur darin vermag er selbst auch mächtig zu sein in dem Umgange mit der Kraft, die ihm nur dazu auch vermittelt wird. -Wer das alles nicht verstehen will, der gehört bereits zu den Gottlosen.
Ihm wird seine Macht zum Gericht.So will es die ALLmacht Gottes.
H. K. B.
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März 2002
Überarbeitet im Juli 2004 - Januar 2010
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