Menschenwelten
Menschenwelten sind Welten, die von den sich entwickeln könnenden Menschengeistern in der Nachschöpfung durch ihr eigenes Wollen und Handeln bisher entstanden sind und auch weiterhin noch entstehen werden. Alle diese uns heute hier stets umgebenden Welten in den Stofflichkeiten sind aus dem Menschenwollen und dem Menschenhandeln geformt worden und diesem Handeln entsprechend entstanden.
Als ursächliche und natürliche Voraussetzung, also als Grundlage für das Entstehenkönnen dieser Menschen-Welten, ist die bereits vor dem Erscheinen von den Menschengeisteskeimen in dieser Nachschöpfung, die bereits zuvor entstandene Welt der Natur zu verstehen. Einstmals ist uns diese lichte, nur vom Gotteswillen rein durchdrungene und in herrlicher Harmonie schwingende Natur von den geformten wesenhaften Naturkräften, den geformten und damit selbst »persönlich« in dieser Nachschöpfung vorhandenen »wesenhaften Kreaturen« anvertraut worden. Es wurde für alle Erdenmenschen nur für ihr persönlich bewußte Geisteswirken - in reiner Liebe schwingend - bereitgestellt. Hilfreich übergeben wurde diese herrliche Natur von den kleinen und großen Naturwesen, von den ausschließlich in ihrem Wirken nur in dem Willen Gottes schwingenden »Wesenhaften«. Das geschah für die erst dann hierher folgen könnenden Erdgeburten alles sich entwickeln könnenden Menschengeistigen. So entstand das vorbildliche Wirkungsfeld für alles künftige eigene geistige Wirken des Menschengeistigen in dieser Nachschöpfung, hier auf Erden. Derart entstand die Natur als die ursächliche, notwendige Grundvoraussetzung für die dann erst entstehen könnenden Menschenwelten - durch persönliches Geisteswirken aller Erdenmenschen in diesem großen Schöpfungsteile.
Doch das heutige Erscheinungsbild dieser uns einmal in der Schöpfungsentwickelung vertrauensvoll überlassenen Heimat in dieser von den »Wesenhaften« vorbildlich vorbereiteten Natur, und für alles sich noch persönlich weiter entwickeln könnende Menschengeistige, das aus dem untersten Bereiche des sich noch unbewußten Geistigen in diese stoffliche Nachschöpfung herabgesunken war, zeigt uns heute leider nur noch diese überall disharmonischen und gänzlich falsch entstandenen Welten aus Menschenhand, die heutigen Menschenwelten.
So wie die eigentliche Welt in dieser Nachschöpfung in der Fein- und der Grobstofflichkeit besteht, so bestehen auch die aus Menschenwollen und Menschenhandeln geformten »Welten« nur in dieser Fein- oder Grobstofflichkeit. Auch wenn sich dieses Wirken der Menschen in dieser einen stofflichen Welt formend vollzieht, so soll dennoch in diesem Falle von »Welten« gesprochen werden; denn es sind tatsächlich auch mehrfache »Welten«, und weil sich dieses alles in den unterschiedlichen Abstufungen der Stofflichkeiten auch formend vollzieht. Alle Stofflichkeiten, die feine und die grobe Stofflichkeit, unterteilen sich in sehr viele Abstufungen, in viele Ebenen ihrer jeweiligen Beschaffenheiten. Wie die vielen Stufen einer Treppe, so sind auch diese Ebenen in der Stofflichkeit formend gebildet. Einmal nur in dem Gotteswillen schwingend, von oben herabkommend von den wesenhaften Kräften geformt, und einmal als das von unten nach oben ausgerichtete und harmonische Zusammenwirken des sich in der Stofflichkeit entwickeln wollenden Menschengeistigen mit diesem vorbildlichen und lichten Wirken alles Wesenhaften. So sollte es nach dem Willen Gottes geschehen. Und in diesem harmonischen, nur zu dem Lichte hin ausgerichteten Zusammenwirken des Menschengeistigen mit dem Wirken des Wesenhaften, hätte sich der immerwährende lichte Kreislauf auch in diesem Schöpfungsteile nur zu paradiesischen Verhältnissen entwickeln können.
Doch bei diesem Mitwirken des Menschengeistigen hier in der Nachschöpfung haben die Erdenmenschen bisher völlig versagt. Alles, was Erdenmenschen bisher darin überwiegend tätigten, war gezeichnet durch die großen Verwirrungen in ihren Taten, weil sie sich die reinen Gesetze der Natur, also die Gottesgesetze, zu einseitig und irdisch falsch nach dem Sündenfall ausgerichtet hatten, mit der daraus entstandenen verheerenden Verherrlichung irdischen Verstandes, und der damit sehr einseitig geförderten irdischen Gehirnmasse, ihrer Gehirne. Nur durch diesen einseitigen Mißbrauch, im Umgange mit dem irdischen Verstande, entstanden alle Sünden und alle Vergehen gegen den Willen Gottes hier auf Erden! Dadurch sind alle Zerrbilder bisherigen und auch heutigen Menschenwirkens entstanden. So entstanden erst alle dunklen Regionen und das, was Menschen mit »Hölle« bezeichnen. Alles das sind in Wirklichkeit nur entstandene Welten aus niederem Menschenwollen und dem irdisch einseitigen Wirken mit dem fehlentwickelten Verstande. Und nur diese eine Richtung wurde durch das falsches Lernen und das einseitige Überstudieren von den Heroen der einseitigen Verstandesherrschaft auch heute immer noch bis zum letzten Untergange weiterhin »gefördert«!
Damit wurden aber auch diese einmal vorgezeichneten Stufen des folgen sollenden geistigen Aufstieges, hin zu den lichten Reichen, für diese geistig versagenden Menschen verdunkelt und versperrt. Sie hatten sich damit nur dem dunklen Reiche Luzifers zugewendet. Und mit der weiteren Fehlentwickelung, dem Dunkel immer mehr noch zunehmend zugeneigt, verloren sie dabei auch jede Möglichkeit, sich noch mit den Ebenen lichten Strebens verbinden zu können. Mit der Zeit ist ihnen sogar noch der rechte Sinn, der rechte Begriff für lichtes Wirken gänzlich verlorengegangen. Weil sie alle jedoch geistigen Ursprungs waren, wirkten sie als die Mächtigeren in dieser Nachschöpfung auch als die Führenden, aber mit den falschen Zielen. Es ging alles immer mehr in die falsche Richtung, allem niederen Dunkel immer mehr zugewendet. Darum mußte sich alles durch diese Erdenmenschheit auf Erden immer mehr noch verdunkeln. Alle bis heute als rettende Hilfe für diese Menschheit gesendeten Boten aus himmlischen Höhen des Lichtes, verhöhnten, verlachten und verfolgten diese eigentlich nur sehr hifsbedürftigen Menschen mit ihrem verdunkelten Tatendrang in der unrechten Verbindung zu Luzifers Werken und seinen Trabanten. Selbst ein Gottessohn, Jesus von Nazareth, der selbst aus Gott kam und nur zur Hilfe für diese geistig verirrte Menschheit kam, wurde von dieser und ihren Führern, so gewollt, unmenschlich verfolgt und ermordet. Das und vieles mehr sind tatsächliche Handlungen dieser Erdenmenschheit in dem ursprünglich friedevoll verlaufen sollendem Entwickelungsgang alles Menschengeistigen hier auf Erden.
Und nur darum steht auch diese gesamte Kreatur Mensch heute in den unabänderlichen Folgeerscheinungen eines weltenumspannenden Gerichtes Gottes. Nun muß diese Menschheit heute endgiltig dafür Zeugnis ablegen, was sie im ganzen und auch was jeder einzelne bisher mit der hohen Gabe, hier auf Erden geistig wirken zu dürfen und auch wirken zu müssen, tatsächlich gemacht hat.
Die heutigen Welten der Menschheit sind verroht und verdorben durch das fortwährende geistlose Verhalten in all ihren Taten auf Erden. Und das, was heute für Geist gehalten wird, ist völlig falsch! Denn Geist ist in jedem Menschen das lebendige, innere »Feuer« des Lichtes, sein persönliches ICH. Doch dieser lichte Geist wurde überwiegend durch die einseitige Vorherrschaft des irdischen Verstandes stets verschüttet und verleugnet. Stattdessen frönen auch heute noch alle Menschen weiterhin ihrem groben irdischen Verstande, und sie räumten damit einem »hoch geschulten« irdischen Gehirnteile für seine Tätigkeit einen Ehrenplatz ein. Es ist ihnen allen dabei jedoch die echte, reine und leuchtende Empfindungsfähigkeit, die einzig wahre Sprache des inneren, lebendig sein müssenden eigenen Geistes, damit nun auch gänzlich verlorengegangen. Nur sehr wenige aller Menschen sind es, die heute noch ein eigenes Geisteswollen im Lichte der Wahrheit für sich freilegen können für künftiges Wirken, zum Wohle einer von Gott gewollten weiteren und lichten Schöpfungsentwickelung, die nur im harmonischen Austausch und im lichten Ausgleich mit allen anderen Kreaturen verlaufen darf. Wer das nicht mehr erreichen will oder kann, der wird damit auch sein geistig persönliches ICH verlieren!
Doch sehen wir uns heute einmal ernsthaft an, was diese große Erdenmenschheit tatsächlich bis heute mit ihrem für alles verantwortlichem Geiste auf Erden geschaffen hat. Bei rechtem Hinsehen muß einem Empfindungsmenschen, einem Wahrheitssucher, also einem Menschen, der sein eigenes Geistesleuchten noch nicht verschüttet hat, das große Grauen werden über derartige Überheblichkeiten heutigen Wirkens der Menschen. Neben den einmal gewesenen Glanzleistungen in der Kunst, wurde alles überwiegend nur sehr einseitig in zerstörerische irdische Verhältnisse geführt. Hierbei wurde der Natur, die die eigentliche Grundlage für jedes geistige Menschenwirken auf Erden erst ermöglicht, völlig in Unordnung gebracht. Dieses konnte nur geschehen durch den steten Größenwahn dieser verrohten Menschen, die immer wieder nur sich alles Irdische untertan machen wollten, um es beherrschen zu können, ganz nach eigenem Gutdünken, ohne jemals nach dem wahren Willen Gottes dabei gesucht zu haben oder erkennen zu wollen, diesen Willen selbst wahrhaftig beachten zu müssen.
Es ist die überwiegend von fast allen Menschen gelebte Gottesferne in ihren geformten Menschen-Welten, mit der die heutigen Verhältnisse erst herbei gezwungen wurden! Nur durch die persönliche Geistesträgheit der Menschen und unter Verherrlichung ihres irdischen Verstandes konnten derartige Zustände und Verhältnisse auf dieser einstmals herrlichen Erde entstehen! Das muß auch als die gelebten Verleugnung Gottes und Seines Heiligen Willens, dem Heiligen Geiste, von dieser Menschheit ganz klar erkannt werden! Nur durch diese eindeutige Erkenntnis und die unmittelbare Änderung dieser bisherigen falschen Wege, ist überhaupt eine geistige Befreiung letztmalig noch möglich. Weitere zukünftige und wahrhaft hilfreiche Möglichkeiten wird es niemals mehr geben können. -
Mit dem heutigen Begriff »Globalisierung« sollen nun alle bisher unrühmlich aufgetürmten Begleitumstände falscher Verstandesherrschaft auf Erden übertüncht werden, ohne dabei zu bedenken, daß auch das wiederum nur in eine noch größere Verirrung menschlicher Handlungsweisen führen wird. Mit der Globalisierung soll alles wesentlich vereinfacht werden. Dazu müssen auch Grenzen fallen. Doch das hat seine ganz natürlichen Grenzen dort, wo andere Völker mit anderen Sitten, anderen Kulturen und anderen Religionen beheimatet sind. Diese anderen Völker haben nämlich nach göttlichen Gesetzen das ganz natürliche Recht, auch ihre eigenen Entwickelungswege dort beschreiten zu dürfen. Ja, sie müssen diese Wege sogar ganz der jeweiligen Eigenart der jeweiligen Scholle, der ganzen Eigenart ihres Landes entsprechend beschreiten. Dort hatten sie ihre eigene Entwickelung, und nur darauf aufbauend können sie auch darin recht in der weiteren Zukunft geistig aufbauen und ihr Land im Sinne des Gotteswillens aufblühen lassen. Aber jeder unnatürlich Eingriff von außen, von anderen Völkern und deren Führern, wird zum Untergange der notwendigen Harmonie zwischen den Völkern führen, und sich damit auch wiederum gegen Gott und Seinen Heiligen Willen stellen. Das muß in der Zukunft voll beachtet werden! Und damit haben auch alle kriegerischen Handlungen gegen andere Sitten und Gebräuche, gegen andere Religionen zukünftig gänzlich zu unterbleiben! Stattdessen muß von den hier auf Erden führen wollenden Nationen und ihren Führern zunächst der echte Friede selbst vorgelebt werden - in der vollen Beachtung des ewigen Gotteswillens IMANUEL.
Doch heute betreiben führende Teile dieser Menschheit nur eine Globalisierung, mit der die von Menschen hier auf Erden gewollten Welten vereinfacht werden sollen. Vorrangig geht es bei diesen Bestrebungen darum, nur die Verhältnisse und die Möglichkeiten für die wirtschaftlichen Bestrebungen verbessern zu wollen. Recht betrachtet, geht es hierbei um die weiteren Möglichkeiten für die »Vereinnahmung und die Vermehrung von Kapital«, und das für einen voraus bestimmten Teil dieser Erdenmenschen. Dabei müssen nun viele Menschen erleben, daß sie persönlich nicht mehr zu der Art dieser Gesellschaft von Mitmenschen gehören, und zukünftig nicht mehr, wie bisher, an diesem weiteren »Gewinnspiel« des Kapitals noch beteiligt sein werden. Von einer notwendigen geistigen Entwickelung in allen beteiligten Gruppen ist auch hierbei nichts zu vernehmen. Doch die angestrebte Vereinfachung wäre tatsächlich richtig, wenn diese wirklich in den bestehenden Natur- oder Gottesgesetzen gesucht werden würde, und wenn diese dann auch in die irdischen Taten von den ernsthaften Erdenmenschen wahrhaftig umgesetzt würden. Nur Frieden und Harmonie, im Gleichklang mit allen anderen Teilen in dieser großen Schöpfung, wären dann die wahrhaft echten geistigen Erfolge.
Doch sind leider heute die angestrebten Belebungen in diesen »Menschenwelten« immer noch zu einseitig von den hier auf Erden führen wollenden Gruppen, und nur auf alles irdisch Materielle ausgerichtet. Wahrhaft geistige Bestrebungen werden darin nur ganz selten und dann auch zu gering noch angestrebt. Und die große Masse aller Menschheit betreibt lieber für sich, zur eigenen irdischen Vorteilsnahme, nur ein jämmerliches »Heulen mit den Wölfen«. Damit zeigt sich jedoch wiederum, daß jeder einzelne in Wirklichkeit für sich persönlich überhaupt keine geistige Befreiung anstrebt. Er sieht nicht einmal für sich die große Notwendigkeit dazu. Somit sind alle diese falschen Welten der Menschen nun als völlig unbrauchbar geworden für die weitere Schöpfungsentwickelung, und bei diesem nun heute ablaufenden natürlichen Reinigungsprozeß im Willen Gottes, sind diese bisherigen »Menschenwelten« wechselwirkend in die jetzt ablaufende Auflösung und Zersetzung geraten.
Und das, was biblisch einmal angekündigt war, ist nun lebendiges Gotteswirken geworden:
»Beredet Euch und es bestehe nicht; denn hier ist IMANUEL!«
Alles bisherige falschen Wollen der Erdenmenschen und ihrer Führer wird keinerlei Bestand mehr haben können vor den richtenden Strahlen des großen Gotteswirkens in der Schöpfung!
»Beredet Euch und es bestehe nicht; denn hier ist IMANUEL!« Das ist bereits zum lebendigen Gesetz geworden für alle Menschen-Kreaturen, die sich bisher in all ihrem Wollen und ihren Taten auch auf Erden anmaßten, »über den Dingen stehen zu können«. Sie alle hatten sich damit zu Verleugnern des wahrhaftigen Gotteswillens ausgewiesen. Und alle ihre falschen Werke, auch die, die sie noch entstehen lassen wollen, werden in die vernichtende Zersetzung stürzen und dann niemals mehr auferstehen können.
Denn heute ist die Zeit der »Großen Reinigung«
Darum gilt heute aus früherer Prophezeiung: »Beredet Euch und es bestehe nicht; denn hier ist IMANUEL!«
Menschenwille ist heute längst entrechtet, ist enterbt für eine lange Zeit!
Beugen muß sich nun jeder Menschengeist, der weiterhin noch in Gnaden seinen geistigen Entwickelungsweg vollenden darf, beugen dem ewigen und vollkommenen Gotteswillen IMANUEL!
Gleichzeitig werden alle falschen Menschenwelten nun in der »Großen Reinigung« vernichtet und untergehen müssen. Das alles geschieht durch die in Vollkommenheit ablaufenden gerechten Wechselwirkungen - auch durch die kleinen und großen Naturereignisse -. Darum müssen nun alle Menschen, und wenn es nicht anders geht, auch durch die zerstörerische Selbstvernichtung in diesen heute gerecht ablaufenden Wechselwirkungen mit ihren gewollt geschaffenen, falschen Menschenwelten untergehen für alle Zeit.
Dann erst werden wieder Menschenwelten entstehen können, die nur noch dem Lichte in himmlischen Höhen verbunden sind, und die dann »im Lichte der ewigen Wahrheit« durch eine neugeborene Menschheit entstehen werden. Dann können doch noch einmal paradiesische Menschenwelten auch auf Erden entstehen.
Es wird dann GOTT in IMANUEL wieder unser aller alleiniger Herr sein. Und wir dienen nur noch IHM in Seinem großen Schöpfungswerke.
H.K.B.
Dezember 2004 - Januar 2010
© by Horst Karl Brotzki 2004 - 2010