Weltkriege
Weltkriege sind Kriege in der Welt.
Die Welt ist der in der »Stofflichkeit« begrenzte Teil der großen allumfassenden Schöpfung Gottes. Diese Welt, dieser stoffliche Teil der Schöpfung, in dem wir uns heute alle hier bewegen, ist nur eine stoffliche Nachschöpfung. Diese stoffliche Welt ist nicht unmittelbar aus Gott hervorgegangen. Darum enthielt sie bis heute auch niemals das sehr viel genannte »Paradies«, das sich jedoch im geistigen Teile der großen Schöpfung wirklich befindet.
Das Paradies ist die eigentliche Schöpfung Gottes und sie ist in Seinem Willen »IMANUEL«, dem Menschensohne, mit den Worten »Es werde Licht!« entstanden. Dieser erste Schöpfungsteil besteht aus der Urschöpfung und aus der daraus dann erst weiterhin folgen könnenden Schöpfung alles Geistigen.
Die eigentliche Schöpfung besteht aus der Schöpfungsart GEIST. Die Nachschöpfung besteht aus der weiter nach unten als Niederschlag ausgetretenen Schöpfungs-Art aller Stofflichkeiten. Diese Welt aller Stofflichkeiten, die so entwickelte Nachschöpfung, ist damit aber sehr weit entfernt von der unmittelbaren Gottesnähe, der direkten Ausstrahlung Gottes. Darum konnte hier in der Niederung der Nachschöpfung bisher auch noch keine unmittelbare Vollkommenheit herrschen.
Die Nachschöpfung ist darum zu dem Wirkungsfeld aller sich noch entwickeln könnenden »Geistessamen« bestimmt. Diese entwickelungsfähigen Geistessamen, die sich geistig zu persönlich selbstbewußten Menschengeistern noch entwickeln können, zu geistig lebendigen, zu persönlich für all ihr Tun und Lassen damit auch voll verantwortlichen Menschen in der großen Schöpfung, entstammen aber erst dem untersten Niederschlage des geistigen Schöpfungsteiles, dem geistigen Paradiese. Von dort ausgehend wurden diese noch entwickelungsfähigen »Geistkeime«, die späteren Erdenmenschen, hierher auf diese Erde, in diese grobe Stofflichkeit, als sich persönlich zunächst noch geistig unbewußt seiend, zu ihrer eigenen geistigen Entwickelung, für das spätere ewige Sein- und Wirken-Dürfen, hineingeboren, damit inkarniert.
Doch war zu der Zeit der Schöpfungsentwickelung dieser Schöpfungsteil, diese stoffliche Nachschöpfung, in großen Teilen bereits dem himmlischen Paradiese in lichten Höhen nachgebildet. Das konnte vorbildlich nur geschehen durch das Wirken der Natur. Denn alles das, was wir hier auf Erden Natur nennen, ist nur das vorbildliche Wirken von lichten Naturkräften. Und auch dieses lichte Wirken besteht aus geformten Kräften, die aus einem wesenhaften Ringe, der die Stofflichkeiten der Nachschöpfung umgibt und gleichzeitig auch als Übergang aus dem geistigen Reiche von oben nach unten zu, diesen Bereich als einen Übergang belebt. Aus diesem lebendigen Bereiche des Wesenhaften kommen auch alle Tierseelen über eine Erdengeburt auf diese Erde. Und als sich diese Tiere auf Erden nicht mehr weiter entwickeln konnten, weil diese ihre mögliche Vollreife erreicht hatten, wurden in diese irdisch vollentwickelten Tierkörper vor ihrer Erdengeburt statt Tierseelen aus dem wesenhaften Bereich, ganz schöpungsgesetzmäßig, dann Geistkeime aus dem untersten Bereich der geistigen Schöpfung inkarniert. Das war der Beginn der »Mensch-Werdung« auf Erden. Und durch das Geboren-werden, das Sterben und Wieder-geboren-werden war ein Kreislauf gegeben, der die weiteren geistigen Entwickelungswege für das Werden von edlen Menschengeistern in dem Wirken für die Ewigkeit im Lichte der Wahrheit vollkommen enthielt. Diese geistigen Entwickelungswege machten auch wiederholte Erdenleben für die in der Reifung stehenden Menschenseelen notwendig. Daher die mehrfachen Reinkarnationen von werdenden, zuvor von der Erde schon durch irdischen Tod abgeschiedenen »Menschengeistern«, mit den ihnen immer wieder gnadenvoll gewährten Möglichkeiten des weiteren Reifendürfens, den lichten geistigen Reichen entgegen. Darin ist auch die gnadenvolle Möglichkeit enthalten, daß für einmal in einem früheren Erdenleben vorausgegangene schuldhafte Handlungen eine Wiedergutmachung durch persönliche geistige Erkenntnis und deren Umsetzung im Irdischen ganz gerecht stattfinden kann.
Derart entstand also vorbildlich das große Wirkungsfeld aller sich erst noch zu persönlich lebendigen Menschengeistern entwickeln dürfenden Erdenmenschen. Hierher gehört auch der Satz aus himmlischen Höhen: »Im Schweiße Deines Angesichts sollst Du dein Brot essen!« Und durch das gemeinsame Erdenwirken aller sich noch entwickeln dürfenden Geistkeime zu edlen lebendigen Menschengeistern, hätte sich auch hier in der Nachschöpfung, also hier auf Erden, ein Abglanz, ein Abbild des himmlischen Paradieses noch verwirklichen sollen. So war der geistige Plan im Gotteswillen für alle Menschheit in diesem fernen Schöpfungsteile vorgesehen. Und das, was allgemein als Natur bezeichnet wird, sollte dann, durch das Vorhandensein von geistigen Menschen-Keimen auf Erden, nur umso mehr auch geistig bis zur größten Harmonie im völligen Einklang mit diesen Naturkraft-Wesen auch nur lichtverbunden gefördert werden.
Doch diese Menschheit hatte sich anders entschieden. Sie trennte sich zunehmend immer mehr von dem Gottesplane. Damit wurden auch die anfänglichen lichten Verbindungen zu den himmlischen Höhen frohen geistigen Schaffens immer mehr durch das große Versagen der Menschen verhindert.
Durch die immer mehr zunehmende Überbewertung irdischen Verstandes wurden die ehemals lichten Verbindungen zu den geistigen Reichen des Paradieses verschlossen. Und nur durch die falsche, einseitig irdische Züchtung des groben Verstandes entwickelten sich auch zunehmend die Gehirnteile ungleich, und sie wurden dadurch disharmonisch. Dieses vererbte sich dann mit jeder weiteren Erdengeburt als die viel genannte ERBSÜNDE - von Generation zu Generation sogar noch zunehmend - immer weiter fort. Und das, was bisher als Natur erkannt wurde, wurde diesem falschen und »geistlosem Wollen« unterworfen. Die Natur wurde nur noch irdisch sehr einseitig ausgebeutet und dabei auch sträflich unterdrückt.
Damit entstanden alle irdischen Formen des Strebertums, anstelle von wahrem Dienen mit geistig bewußtem Wissen über das große Wirken Gottes und Seines Willens. Das war gleichzeitig auch der Beginn zunehmender Feindschaften unter den Erdenmenschen. Es entstanden damit auch vermehrt kriegerische Handlungen - bis hin zu den heutigen Erscheinungsformen des überall erkennbar gewordenen katastrophalen Verhaltens von »führen wollenden Mächtigen« in dieser unheilvollen Erden-Menschheit. Deutlicher kann sich die gelebte Verachtung Gottes und Seines Willens nicht mehr darstellen.
»Kriege hat es immer gegeben!«, sagen sich für ganz besonders »klug« haltende Zeitgenossen. Damit bestätigen diese doch gerade das, was voraus über die Erbsünde erklärt wurde. Sie kommen in ihrer Denkungsweise tatsächlich nur bis an den Beginn der einseitigen Herrschaft irdischen Verstandes. Damit sind und bleiben sie gekettet an diese Erde, sie bleiben erdgebunden; denn es ist ihnen längst die Möglichkeit geistigen Begreifens verloren gegangen, sonst müßten sie ganz folgerichtig erkennen, daß es vor dem Sündenfall keinerlei Veranlassung für kriegerische Handlungen gab. Auch verbietet paradiesisches Handeln derartige Auswüchse. Nur das irdische Strebertum mit zu einseitig falsch geförderten Verstandes hat diese Menschheit nun an den Abgrund zur Selbstvernichtung aus Menschenhand geführt. Daran ist ausnahmslos nur das falsche, vom Lichte abgewendete Streben dieser Menschheit Schuld. Damit ist diese Menschheit so schuldig geworden, wie noch niemals eine Kreatur in dieser Nachschöpfung schuldig geworden ist!
Wer weiterhin Kriege verteidigt und zu deren Führung alle nur erdenklichen Mittel einsetzt, betreibt Gotteslästerung und huldigt nur luziferischem Trabantentum! Es ist gleichgiltig zu welcher Religion oder zu welchem Glauben sich jemand bekennt, oder welchen Kult er damit betreibt; wenn damit nur eigene irdisch niedere Interessen und die Interessen von Gleichgesinnten, wie in parteiischen Organisationen, vertreten werden, während jedoch der wahre Gottesdienst in der wirklich notwendigen und vollständigen Beachtung des lichten und lebendigen Gotteswillens mit den eigenen üblen Taten verachtet wird, wie es heute überall immer noch geschieht, so ist damit kristallklar bewiesen, daß es sich dabei niemals um ein Dienen für Gott, den Herrn, und Seinen Willen handeln kann.
Denn alle diese immer wieder »Gutes« bezeugen sollenden »religiösen Verzückungen« bei so manchen neuzeitlichen »Heroen« auf dem politischen Boden aller Kriegführungen, zeigen doch eines ganz deutlich, sie alle fordern Gott, den Herrn, immer wieder mit ihrem »Beten« nur dazu auf, ihnen bei ihren ungeheuerlichen Taten »persönlich« selbst dienend noch zu helfen. Welch eine sich immer wieder hier auf Erden wiederholende böse Tatsache frevelhaften Verhaltens von »Glaubensverirrten« in eigener geistiger Blindheit!
In den Beziehungen zu diesen Vorgängen gibt es unterschiedliche Gruppen von Menschen. Da gibt es die Gruppe der »Kriegstreiber« mit ihrer industriellen Maschinerie für Kriegs- und Vernichtungsgeräte mit sehr großer Lobby zu allen der puren Erdenmacht verbundenen Kreisen. Die Personen in diesen Gruppen finden immer wieder auch »verständliche« Gründe, um mit manch fragwürdigen Argumenten dann auch menschenverächtliche Kriegsvorbereitungen mit den dazu benötigten Waffen betreiben zu wollen.
Dann gibt es die zu lichten Idealen ausgerichteten »Friedensstifter«. Diese wurden bisher immer wieder als feindliche »Störenfriede« von den Kriegstreibern und ihren Verbündeten bekämpft, und wenn sie es wollten, auch durch Mord oder ähnliche Dinge ausgeschaltet. Alle diese dem edleren Wirken auf Erden aufgeschlossenen Menschen, die noch eine wahre und echte Gottverehrung zu eigen hatten, wurden überwiegend durch hinterhältigen Verrat und Mord, durch die Mitläufer luziferischen Trabantentums »unschädlich« gemacht. Großer Segen ist so jedesmal derart für die nach wahrer Lebensart dürstenden Menschen verloren gegangen.
Die letzte und größte Gruppe besteht nun aus den Menschen, die sich um alle diese Zusammenhänge erst gar nicht kümmern wollen. Sie sind in ihrer Art nur die vielen Mitläufer in den unterschiedlichsten Gruppierungen. Es sind dieses die geistig trägen »Alltagsmenschen«, mit den Bedürfnissen nach nur irdisch persönlichem Wohle. Doch auch ihnen wird dabei die volle Verantwortung für ihr allzeit labiles, dem Lichte abgewendetes Verhalten, nicht genommen; denn auch sie müssen heute volle Rechenschaft ablegen für ihr bisheriges, schwankendes Verhalten in diesem stofflichen Schöpfungsteile. -
Zwei Weltkriege gab es bisher, so nach irdisch menschlicher Geschichtsschreibung. Dennoch befinden wir uns längst in einem nicht begrenzten »dritten Weltkrieg«. Dieser konnte nur möglich werden, nachdem diese Erdenmenschheit und ihre Führer nichts aus der vorausgegangenen Tragik solcher geistlosen Kriegshandlungen geistig zu lernen bereit waren. Sehr viel wurde nach den jeweiligen Beendigungen solcher Kriegs-Katastrophen von Frieden geredet, doch wahrhaftig wurde eine solche Richtung nur wiederum verraten und in eine immer sinnlosere, neuerliche »Vernichtungsmaschinerie« getrieben. An Gott und an Sein Schöpfungswerk, das uns zur Heimat wurde, und das es zu erhalten gilt, dachten diese »politisch« verantwortlich sein wollenden Zeitgenossen wahrhaftig niemals ernsthaft genug; denn ihnen fehlte ja bisher auch jedes echte, notwendige geistige Wissen dazu. Und ihre hochstilisierten Ausbildungen in mancherlei Institution für »Bildung«, gab ihnen keine rechte und wahrhaft edle Grundlage für ein echtes Wissens im Lichte der Wahrheit.
Wenn es diese Erdenmenschheit mit ihren Führern nun nicht lernen will, was es heißt, auf Erden den echten Frieden in lichter Tat auch schaffen zu müssen, mit dem Aufblick zu den wahren Vorbildern in den lichten Reichen, zu den echten und reinen Höhen geistig frohen Schaffens, und das im eigenen tief empfundenen, geistig lebendigen Erleben des ewiglich unumstößlichen Gotteswillens, dann muß diese Menschheit damit rechnen, daß es wegen der von ihr stets in ihren Taten bewiesenen Verleugnung Gottes und auch Seines Willens dann einen »BUMS« geben wird - und diese Erde war einmal!
Darum muß heute jedermann, der hier auf Erden Verantwortung tragen will, auch verstanden haben, was kriegerische Handlungen eigentlich sind. Alle Kriegshandlungen entstehen immer wieder, und das seit dem Beginn des Sündenfalles, nur durch Uneinigkeiten. Es wurden keine gemeinsamen Ziele erkannt. Denn jede Partei, jede Gruppe von Menschen erkannte für sich andere für sie erstrebenswerte Lebens-Ziel. Es war ihnen dabei auch der wahre Gottbegriff zu dem Erschaffer alles dessen, was wir Schöpfung nennen müssen, und worin wir eine Heimat als »Gäste« haben dürfen, noch nicht im innersten eigenen »Lebenskerne«, dem persönlichen Geiste, als wirklich geistig seiende Menschenkreaturen in ihrem Empfindungsleben auch voll bewußt geworden; oder sie hatten diesen Gottbegriff durch ihre persönliche geistige Trägheit wiederum verloren. Und nur darin liegt die Wurzel für alles Übel, das bisher und heute immer noch diese Erde auf vielen Gebieten des Menschenwirkens in manches verheerende Chaos aus Menschenhand führt.
In solchen Zusammenhängen wird dann sehr oberflächlich gerne von vielen Zeitgenossen erklärt: »Was kann ich als ein einzelner Mensch schon an allem ändern. Die da oben machen doch, was sie wollen!« Ein solches Bekenntnis ist aber einzig und allein ein völliges Zugestehen der eigenen, ganz persönlichen Geistesträgheit. Es ist ein Offenbaren über die bereits in die Erstarrung geratene eigene freie Willensentscheidungs-Fähigkeit, die doch nur geistig lebendig und nur ganz persönlich erfolgen kann. Ein jeder einzelne Mensch muß vollkommen geistig unabhängig von üblen Einflüssen im Irdischen; alle seine Taten und Untaten, seine von ihm unterstützten oder auch nicht unterstützten Verhaltensweisen anderen Mitmenschen gegenüber, auch geistig voll verantworten. Alles ist den gerechten Wechselwirkungen göttlicher Gesetze unterstellt. Das heutige Erscheinungsbild des Erdenwirkens von Menschen zeigt darum nur zu deutlich die verheerenden Abirrungen vom lichten und damit wahrhaftig geistigem Wirken solcher Kreaturen. Alles das entsteht nur durch die vorherrschende Unkenntnis über die wahren Natur- oder Gottesgesetze, über die bestehende Unkenntnis des wahren Gotteswillens. Diese weltweit bestehende Unkenntnis hatte immer auch die von der Erden-Menschheit gelebte Verleugnung Gottes in ihren Taten, in ihrem Wirken zur Folge.
Weltkriege sind nicht von Gott gegeben! Weltkriege entstehen immer nur durch das finstere Wollen mit dem irdischen Verstande aus Menschenhand! Darum mußten es »Schwertschläge« aus göttlichen und geistigen Höhen sein, die das heutige Endgericht über diese Menschheit brachten. Und seit jener Stunde, in jenen Tagen des Beginnens, steht alle Menschheit in dieser Welt der Stofflichkeiten unter und in den richtenden Strahlungen Gottes! Und auch alle weiterhin nun folgen müssenden »Schwertschläge« werden die geistige Befreiung für die in irdisch verstandlicher »Knechtschaft« gebundenen Menschengeister bringen. Doch Voraussetzung dafür ist, daß diese durch ehrliches Flehen und Bitten, auch dem Lichte in eigener Tat verbunden sein wollen. Dann wird sich diese »Große Reinigung« nur zum Segen auch für diese Erde noch erfüllen können.
Nur die Menschen, die noch für sich eine klare Erkenntnis über die wahren geistigen Vorgänge in der großen Schöpfung wahrhaftig empfangen können, und diese für sich auch geistig noch lebendig umsetzen, haben eine Aussicht, diese Zeit für sich segensreich durchwandern zu dürfen. Alle anderen müssen nun wechselwirkend in heutiger Zeit an sich selbst, persönlich erlebend erfahren, was es heißt, Gott in Seiner großen Allmacht und Seinen Heiligen Willen stets mit den eigenen Handlungen verleugnet zu haben.
Gott bestimmte die »Große Reinigung«
und das Gericht!
Alle Welt steht heute in und unter diesen Auswirkungen!
H.K.B.
November 2004 - Januar 2010
© Horst Karl Brotzki 2004 - 2010
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