DAS
ERSTE GEBOT
»Die
Mißachtung«
Wenn
wir uns heutiges Weltgeschehen um die Menschen herum anschauen, dann müssen
nachdenkliche Menschen doch ganz eindeutig erkennen, daß es mit den praktizierten
menschlichen Gepflogenheiten auf Erden nicht besonders gut beschaffen sein kann
-
bei den Verwirrungen, die sich uns heute allerorten darstellen?!
Allzuviel Ungemach drängt sich doch heute einem klarer denken wollendem Menschen dabei sehr unwohl auf. Auch manche Empfindung, die uns mahnen will, daß es so eigentlich nicht gewollt gewesen sein kann bei der Entstehung dieses Weltenteiles, der doch erst als die folgerichtige Weiterentwickelung des ursächlichen Wortes »ES WERDE LICHT!«, das von GOTT, dem Schöpfer, ausging bei dem einsetzenden Schöpfungsbeginn, um dann in diesen fernen Weiten, - weit entfernt von der eigentlichen ersten Schöpfung, der Urschöpfung -, in diesem Universum, hier auf Erden, für die Entwickelung des Erdenmenschengeistigen eine hilfreiche Möglichkeit für die sich geistig entwickeln wollenden Menschengeistkeime zu geben.
Geistig ist hierbei aber nur als der innerste Kern jedes Menschen zu begreifen; denn Geist ist nicht mit dem irdischen Verstande zu verwechseln! Irdischer Verstand und seine Produkte sind nicht geistiger Art oder Beschaffenheit, sie können auch niemals dazu werden! Doch wurde bisher in dem menschlichen Wirken jeder irdische Verstand einseitig viel zu groß gezogen, nicht wirklich erzogen, durch zu einseitige schulische Überzüchtungen! Und dabei ist das rechte Verständnis für wahres Wirken menschlichen Geistes auf Erden bis heute nicht in das rechte Bewußtsein dieser Menschheit getreten.
Jede heute noch auf allen Gebieten bestehende sehr einseitige Verstandesherrschaft verhindert durch die eigene Unfähigkeit aller zugehörigen Menschen, dieses Verhängnis auch als die große Erbsünde richtig erkennen zu können - oder dieses wirklich auch verstehen zu wollen -, und verhindert damit durch pures Verstandeswirken auch weiterhin jedes zum Lichte hin wahrhaftig ausgerichtetes geistig reges menschliches Wirken auf Erden!
Und auch das ist die Mißachtung des »Ersten Gebotes« Gottes!
Denn es heißt:
»Ich
bin der Herr, Dein Gott!
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!«
Wenn
dieses Gebot tatsächlich für alle Schöpfungsteile, für alle
Weltenteile, für alle Kreaturen und somit auch für alle Erdenmenschen
gilt, so muß hier dennoch ganz besonders angeführt werden, daß
die hier gemachten Hinweise und Aufklärungen nur für solche Mitmenschen
aufgezeigt werden, die noch einen echten Gottesglauben
geistig lebendig
in sich tragen. Geistig lebloser Kirchenglaube vieler heutiger Menschen wird
niemals das rechte Verständnis haben können für die hier nun
folgenden Hinweise!
Alle Menschheit vergeht sich ständig an diesem ernstestem und wichtigstem Gebot Gottes! Und darum fällt es dann diesen sündhaft dieses Gebot Mißachtenden auch nicht mehr schwer, sich gewissenlos gegen alle weiteren neun Gebote sehr unbekümmert und frevelhaft zu vergehen!
Nur durch diesen Sachverhalt der gelebten gewissenlosen Mißachtungen aller Gebote Gottes - durch alle tatsächlich derart geistig leblos handelnden und ausführenden Menschen und den damit einhergehenden Umständen - haben wir heute diese verheerenden Zustände auf dieser Erde!
Alles für Menschen eigentlich Unwürdige und damit alles Verheerende, derart wie es sich uns heute auf dieser Erde und stündlich immer noch mehr zunehmend darstellt, konnte nur unter der gänzlichen Abwendung des Erdenmenschengeistigen von Gott und Seinen in wahrer Liebe gegebenen Geboten, durch die bestehende Unkenntnis der echten Schöpfungsgesetze, entstehen!
Das ist aber das große Versäumnis der Menschheit selbst; denn niemals hat diese Menschheit wirklich wahrhaftig und nachhaltig genug auf die vielen Mahnungen und ernsten Hinweise der vom Lichte aus gesendeten Propheten und Wahrheitsbringer gehört. Und darin lag dann auch stets die im Irdischen gelebte Gegnerschaft zu den Geboten Gottes, und hierbei zeigt sich wiederum das Widerstreben gegen das »Erste Gebot«!
Auch der heute so verbreitete religiöse Fanatismus hat seine Ursache nur in der gänzlichen Verleugnung des »Ersten Gebotes Gottes«! Und alle diese im Irdischen in falsche Ideen verrannten "Gläubigen", die dieses Gebot frevelhaft mißachten, wollen ernsthaft denkenden und geistig rein empfindenden Menschen damit noch glaubhaft machen, daß sie mit ihren eigentlich verbrecherischen Handlungen, die sich gegen jede lichte Vernunft menschlichen Miteinanders stellen, damit für GOTT einen Krieg führen wollen, um derart dann nach ihren rein irdischen Vorstellungen sogar ein Gottesreich auf Erden errichten zu können.
Sie können das aber mit einem derartigen von Gott abgewendetem Lebenswandel niemals erreichen! Und GOTT verlangt solche abartigen Handlungen nicht von den Ihm in reinem Gottesglauben angehören wollenden Menschen!
Welch ein Frevel in solchen niederen Handlungen liegt, zeigt schon der eigentlich nur rein und damit geistig aufzufassende Begriff »Gottesreich«. Denn hierbei handelt es sich doch wahrhaftig um ein »Reich Gottes« und nicht um ein »Reich aus Menschenhand«! Das heißt aber auch, daß nur Gott und der aus Ihm wirkende Gotteswille heute ein solches Reich auf Erden wahrhaftig errichten kann. Menschenwille allein ist dazu heute nicht fähig!
Doch hierbei kann und muß die Menschheit, will sie künftig auf Erden im Lichte der Wahrheit leben, auch selbst hilfreich tätig werden. Zuvor muß sie aber für sich erkennen, daß ein solches, wirkliches »Gottes-Reich« schon seit Ewigkeiten, lange vor jeder Zeit irdischen Menschenwirkens, im Lichte der Wahrheit in himmlischen Höhen besteht. Nur die Erdenmenschheit selbst hat es für sich bisher gänzlich versäumt, wahrhaftig erkennen zu können, daß sie es sein muß, die sich hier auf Erden in ihrem Wirken nur nach den seit Ewigkeiten bestehenden wahrhaft lebendigen und lichten Vorbildern in himmlischen Höhen widerspruchslos richten muß!
Und das setzt die rechte Erkenntnis und die unbedingte Erfüllung des »Ersten Gebotes Gottes« in jeder Form irdischen Lebenswandels uneingeschränkt von einer zukünftigen Menschheit, die nur im Lichte der Wahrheit zu leben fähig geworden ist, auf Erden voraus!
Dabei ist es wichtig, erkennen zu müssen, daß es durchaus nicht nur religiöse Belange betrifft, wenn es heiß:
»Ich
bin der Herr, Dein Gott!
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!«
Alle Menschheit, in jeder Form ihres irdischen Wirken, ist nunmehr unwiderruflich verpflichtet, nur noch unter der rechten Anerkennung und vollsten Berücksichtigung dieses ersten Gebotes hier auf Erden ihr zukünftiges Tagewerk erledigen zu müssen!
Wer das als einzelne Person weiterhin für sich versäumt, der wird zu den großen Massen gehören, die bereits heute endgiltig gezeichnet sind für das Endgericht in jetziger Zeit und verloren gehen in der »Großen Reinigung«, die sich heute in diesem Weltenteile vollzieht!
Vorbereitend wurden dazu einst die Zehn Gebote Gottes durch Moses, - aus dem Gotteswillen kommend -, der damals bereits verirrten Menschheit als große Hilfe in Liebe und Gerechtigkeit gegeben. Und nur in der echten Befolgung derselben lag die wahre Möglichkeit, sich noch geistig befreien zu können aus den Fängen aller Finsternis, die auf Erden seit langer Zeit schon ihr Haupt in der verderblichen Verstandesherrschaft erhoben hatte!
Nicht Kirchenglaube ist die Bedingung hierzu, sonder es ist die Forderung Gottes an Seine Kreatur Erdenmensch, Seine Gebote nun uneingeschränkt als Zeichen echten menschlichen Fortschritts zukünftig auf Erden - nur noch geistig lebendig in allen irdischen Lebensformen - wahrhaftig befolgen zu müssen!
H.K.B.
Im
April 2006
***
Anhang
Für alle die Leser, die sich nicht mehr an die Gebote Gottes erinnern können oder sich um diese noch niemals richtig gekümmert hatten, hier eine hilfreiche Aufzählung:
Das erste Gebot
Ich
bin der Herr, Dein Gott!
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!
*
Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, Deines Gottes nicht mißbrauchen!
*
Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen!
*
Das vierte Gebot
Du sollst Vater und Mutter ehren!
*
Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten!
*
Das sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen!
*
Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen!
*
Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten!
*
Das neunte Gebot
Laß Dich nicht gelüsten Deines Nächsten Weibes!
*
Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Haus, Hof, Vieh und alles, was sein ist!
*
Wo
ist der Mensch, der bis heute alle diese Gebote wahrhaftig und ernsthaft, also
in sich wirklich geistig
lebendig
befolgte? Wurden diese Gebote einmal nur auswendig gelernt, dann aber nicht im Lebensablauf auch
wirklich überzeugt
befolgt, so wurden diese damit nur weiterhin sträflich mißachtet.
Auch wurde
damit ganz klar bekundet, daß man sich nicht
als ein Gast, als eine »Kreatur Mensch« in dieses Werk, das ursächlich
auch in diesem Teile des großen
Schöpfungswerkes einstmals ganz harmonisch in den Geboten Gottes stehend
beschaffen war, mit seinem eigenen geistigen
Willen hilfreich
zur allgemeinen Förderung einfügen
wollte!
Und weil die wahre Befolgung dieser Gebote Gottes bisher von
einer überwiegenden Mehrzahl aller Erdbewohner und ihrer Führer sträflich mißachtet
wurde, zeigen sich uns nun in den stets gerecht ablaufenden Wechselwirkungen
heute hier auf Erden - in der Folge davon - die verheerendsten Erscheinungsbilder
als Begleitumstände menschlicher
Mißwirtschaft
auf allen Gebieten menschlichen
Erd-Verstandes !
Die heute immer noch von zu vielen Zeitgenossen gelebte religiöse »Scheinheiligkeit« ändert an diesen Tatsachen nichts! Denn nur die wirklich und wahrhaftig gelebte oder mißachtete Befolgung aller Gebote Gottes, gibt ein wahres Abbild für den tatsächlich bestehenden Grad einer Lichtverbundenheit der zugehörigen Personen. Der Grad der wirklichen Echtheit hierin verläuft proportional zum Umgange mit den Geboten Gottes! Jede Mißachtung verändert ganz folgerichtig auch den Grad der bestehenden Lichtverbundenheit und behindert diese nachhaltig! Wobei die echte Befolgung aller Gebote Gottes die Lichtverbundenheit stärkt und den Weg zurück in die geistige Heimat, den Ursprung jedes sich entwickeln wollenden Menschengeistes, stets offen hält! Irrungen im Verlaufe der so entstandenen und noch folgen müssenden Wechselwirkungen gibt es hierbei nicht!
Auch diese Erkenntnis verweist auf die große Notwendigkeit, die Gebote Gottes genauestens befolgen zu müssen, wenn wir wahrhaften Aufbau, echte Gesundung und dauerhaften Frieden auf Erden im Lichte der Wahrheit tatsächlich noch verwirklichen wollen!
H.K.B.
Im
April 2006 - Januar 2010
***
©
Horst Karl Brotzki 2006 - 2010
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