Abtreibung und abgetrieben

 

Abtreibung

Fällt das Wort Abtreibung, so denkt der Hörer sofort an den Vorgang der Abtreibung einer Leibesfrucht bei der Frau. Auch zu heutiger Zeit ist alle Welt wieder einmal vermehrt mit diesem Vorgange beschäftigt.

Selbst in höchsten Kirchenkreisen, bis an die Spitze eines Papstes, ist eine neuerliche Debatte darüber entbrannt.
Doch kaum einer unter den daran beteiligten Personen hat eine richtige Ahnung von den Vorgängen um dieses, erst durch
falsches Menschenwollen entstandene »Problem«!

 

Es soll den Frauen geholfen werden, die »ungewollt« in diesen »Umstand« gekommen sind.
In Wahrheit liegt jedoch das
wirkliche Problem bei allen Menschen selbst und ganz persönlich.

Das liegt vorrangig in der (gewollten?) falschen und selbst unwissenden Einschätzung aller Vorgänge um die wirklichen Tatsachen im Zusammenhang mit einer Zeugung, und was dann erst danach zu einer Abtreibung verführt!

Abtreiben kann man jedoch nur etwas, was auch da ist, was vorhanden ist. Und wenn etwas vorhanden ist, so haben

auch Personen zuvor dafür »gesorgt«, daß so etwas entstehen konnte.

 

Demnach kann auch nur in den allerseltensten Fällen von einer Tatsache ausgegangen werden, bei der eine Frau tatsächlich einmal ungewollt in diesen erwähnten Umstand gekommen ist.
Das ist
nur dann der Fall, wenn eine vorherige und gewollte verbrecherische Absicht diese Erscheinung eines solchen »Umstandes« bei der Frau zur Folge hat. Doch auch hierbei muß mit Vorsicht an die Angelegenheit herangegangen werden.

In dem allergrößten Teile aller Fälle sind aber die daran beteiligten Personen auch die gewollten Urheber dieses Umstandes selbst. Und diese tragen demnach auch die ganz persönliche und vollste Verantwortung dafür vor ihrem eigenen Gewissen!

Denn so unwissend sind die beteiligten Personen nicht, um nicht ganz genau zu wissen, was unbedingt nach den Natur- und Schöpfungsgesetzen die Folgen von ihrem zuvor gewollten Handeln sind.

 

Dazu muß aber zuvor auch das Bewußtsein entstehen, tatsächlich einmal wirklich und in aller Wahrheit erfahren zu wollen, was denn tatsächlich eine solche entstehende Leibesfrucht wirklich ist.

Es wird dabei auch von einem Kindeskörper gesprochen.

Das ist ganz richtig!

Es muß dabei aber auch erkannt werden, daß dieser Körper nur als eine Hülle für einen werdenden und »kommenden« Erdenmenschen heranwächst.

Denn jeder Erdenmensch besteht aus seinem innersten, lebendigen Kern, der geistigen Ursprungs ist und seinem irdischen »Fleischkörper«, der im Frauenleib für ihn heranwachsen durfte.

Über die dann erfolgte Geburt, über die Abstoßung der Leibesfrucht aus dem Frauenkörper, durfte jeder von uns allen

diese Erde als eine eigenständige Persönlichkeit betreten und hier eine vorübergehende Heimat finden.

Hierüber fehlt heute leider immer noch in dieser Erdenmenschheit der große und einfache Überblick eines Gesamtzusammenhanges!

 

Ein jeder Mensch besteht auf Erden aus seiner Seele - mit dem innersten Geisetskerne - und seinem Fleischkörper.

Die Seele ist sein jenseitiges Erscheinungsbild mit seinem lebendigen Geistkern darin, der für ihn das ICH ist, und er darf damit in dieser Schöpfung als eine selbständige, aber voll verantwortliche Kreatur wirken.

Nun gibt es heute sehr viele solcher jenseitigen Seelen, die auf diese Erde herüber kommen wollen.

Diese müssen hierher, einerseits, um sich hier noch weiter entwickeln zu können, andererseits, weil sie immer noch nicht fähig geworden sind, sich von dort drüber weiter in die Richtung nach der eigentlichen geistigen Heimat hin bewegen zu können.

Und alle diese »Jenseitsseelen« benötigen für diesen Vorgang, um hierher auf diese Erde kommen zu können, einen

für sie heranwachsenden irdischen Fleischkörper, eben diese Leibesfrucht von einer Frau.

Nun kann sich doch jeder ernste und nachdenkliche Mensch vorstellen, wie verheerend solche Abtreibungen von Leibesfrüchten bei der Frauen bei diesen oben genannten Vorgängen für alle beteiligten Personen tatsächlich sind.

 

Heute sollen hier nicht alle Aspekte, die für die Menschwerdung auf Erden bestehen, beleuchtet werden, aber folgendes muß noch angesprochen sein:

Jede Frau auf Erden hat selbst den größten Einfluß darauf, von welcher Art eine solche jenseitige Seele ist, die sie in Ihren Körper als Gast, als die »Belebung« für ihre Leibesfrucht hereinläßt.
Und es ist von größter Wichtigkeit,
endlich auch zu erkennen, daß der heutige, unter dem Tiere stehende Umgang der Geschlechter in ihrem sexuellen Verhalten mit ausschlaggebend ist für den »menschlichen« Zustand auf dieser Erde, und der damit heute das bestehende Spiegelbild aller seiner Bewohner wirklich eindeutig aufzeigt.

Denn durch die überwiegend verheerende Abbiegung des Geschlechtstriebes aller Menschheit, konnte es erst möglich werden, daß in der Folge davon auf die Erde auch überwiegend wiederum nur »Seelen« aus dem Jenseits, aus tieferen Niederungen heraufkommen konnten, die eigentlich hier nicht hergehören, um sich hier dann »austoben« und »ausleben« zu können.

Darum besteht auch heute der katastrophale Zustand mit allen seinen Vorgängen, von Kriegen aller Art und allen sonstigen, verheerenden Auswüchsen in dieser »Menschheit« auf Erden! Die alle erst ausgelöst werden konnten
durch die »Menschenkreaturen«, die eigentlich nicht auf diese Erde gehören!

Aus der Sicht ist selbst in den Abtreibungen scheinbar auch etwas Gutes zu erkennen.
Denn es muß davon ausgegangen werden, daß ein Großteil aller so heranwachsenden Leibesfrüchte und ihr wieder »Abgetriebenwerden«, gerade auch für solche »Seelen« aus den Niederungen des Dunkels, das Heraufkommen auf unsere Erde nicht mehr
begünstigen kann.

Das sollte jedoch nach den Schöpfungsurgesetzen so niemals geschehen und es ist falsch!
Es dürfen aus diesem Grunde dennoch
keine Abtreibungen getätigt werden; denn auch diese Abtreibungen sind sündhaft und gegen die Schöpfungsurgesetze gerichtet, sie sind gottlos und sie stehen damit gegen Gottes Willen in der Schöpfung!

 

Abgetrieben


Jedermann muß es nun auch verständlich werden können, daß eine solche, von dem rechten Wege zu dem Geistigen in der lichten Höhe abgekommene »Menschheit« auch als eine von dem rechten Kurs abgetriebene »Gesellschaft« angesehen werden muß.
Jeder, der einmal mit der Seefahrt zu tun hatte, weiß, wie
verheerend es für ein Schiff und seine Besatzung sein kann, wenn es von dem rechten Kurs abgetrieben wurde.
Jeder Skipper achtet äußerst
genau darauf, wenn er einmal vor Anker gegangen ist, nicht abgetrieben werden zu können.
Um jedoch nicht so leicht abgetrieben werden zu können, wirft der umsichtige Skipper einen
sicheren Anker aus.
Es wird dabei ganz genau darauf geachtet, daß sich dieser Anker auch wirklich auf einem
geeigneten Ankergrund, mit einer geeigneten, starken und ausreichend langen Ankerkette oder Leine, fest verankern kann.
Ist der Ankerplatz mit seinem Ankergrund
nicht dafür geeignet, wird das Boot ganz gewiß dann auch abgetrieben und dabei kann es dann sehr leicht in Gefahren geraten.

Nicht anders ergeht es einer Menschheit auf Erden!

Auch diese muß beachten, daß sie nur auf dem rechten Kurse verbleiben kann, wenn sie sich redlich darum bemüht, diesen Kurs auch halten zu können.
Und sie muß dabei für manches Manöver auch den
richtigen Anker auf dem geeigneten Ankergrund auswerfen.
Nur so kann sie, durch
eigene Vorsicht, sich auch sicher sein, daß sie nicht in manche Gefahren gerät.

Für diese Erde, mit all ihren Kreaturen und somit auch für
alle Menschen, gibt es nur einen wahren Ankergrund:
 

Das »Licht der Wahrheit in der Höhe« - GOTT der HERR
und Sein lebendiges WORT!
 

IHM wahrhaftig dienen zu wollen, heißt, den eigenen Anker, das eigene Gewissen auch dort zu verankern, dort, von wo aus alles Leben selbst zu uns herkommt.

Leider hat der größte Teil aller Menschheit diesen Ankergrund verloren!
Sie kennt nicht einmal mehr den
rechten Anker dazu!
Allzuviele ankern
nur im Seichten und im Trüben. Und diese können Dadurch auch nur noch im »Trüben fischen«!
Die »Beute« ist damit auch
nur noch trüb und dunkel.

Das zeigt wiederum auch das Bild von einer von den rechten Wegen abgekommenen Menschheit.

Bemühen wir uns, die wir noch auf der Wanderschaft nach der Wahrheit sind, alle Formen von Abtreibungen zu verhindern.
Um damit
endlich auch einen neuen Kurs bestimmen zu können, ohne jede Möglichkeit dazu, daß wir weiterhin abgetrieben werden!

Finden wir den wahren Ankergrund


IM LICHTE DER WAHRHEIT
 

in der Höhe - über allem Dunkel jetzigen Geschehens!
 

H. K. B.

***

Überarbeitet im Juni 2004 - Januar 2010

**

© by Horst Karl Brotzki 2000 - 2010

*
 I n h a l t s ü b e r s i c h t