Diesseits und Jenseits als geformte Wirklichkeiten

 

Von der Existenz des Diesseits ist jedermann absolut überzeugt.
Erlebt doch jeder vorrangig alles um sich Bestehende auch als seine persönliche und tatsächliche Wirklichkeit - als seine für ihn persönlich bestehende Realität.

Schwieriger wird es für viele Zeitgenossen, wenn sie einmal auf den Begriff »Jenseits« stoßen und sie dabei zum Nachdenken darüber angeregt werden.

Dabei wird so manchem doch etwas mulmig zumute.
»
Jenseits« hat für sie etwas Mystisches an sich.
Es wird manch einem dabei so richtig »gruselig«.

Doch das mulmige und das gruselige Gefühl dabei zeugen, recht betrachtet, nur von der absoluten Unkenntnis über das tatsächliche Bestehen eines wirklich vorhandenen und auch geformten »Jenseits«.

Reale Materialisten lehnen meist alles das ab, was sie nicht sehen, nicht hören u.s.w. - also selbst nicht können.
Sie verleugnen eigentlich alles das, was erst das pulsierende Leben ausmacht und woher es tatsächlich auch gelenkt und gesteuert wird, nämlich aus dem »Jenseits«!

»Was ich nicht selbst gesehen habe, das glaube ich auch nicht!«

Solche und viele andere Erklärungen werden täglich und millionenfach auf unserem Planeten zu einem recht fragwürdigen Zeugnis abgegeben.

Es gäbe hier bei uns in unserer täglichen Umgebung überhaupt nichts »zu sehen«,  wenn es nicht von »drüben« herüber gekommen wäre!
In der Regel ist erst der unsichtbare Gedanke und dann folgt die für alle Welt sichtbare Tat.
Doch haben wir selbst dabei jemals auch den vorausgegangenen Gedanken wirklich selbst gesehen?

Nein!

Und doch erkennen wir seine zuvor bestehende Existenz ganz folgerichtig in unserem täglichen Leben auch an!

Somit kann es sich doch bei den realen Materialisten entweder nur um Menschen handeln, die nicht fähig sind auch logisch folgend etwas begreifen zu können, oder diese sind ganz einfach von gefährlich dümmlicher Natur!
Auf keinen Fall gehören diese zu den ernsthaft nachdenklichen Menschen auf dieser Erde.

Alle Menschen, wie alle anderen Kreaturen auch, sind ursächlich in ihrem Daseinsbewußtsein dem Jenseitigen viel stärker verbunden, als diese es wahrhaben wollen.

Warum?

Es lag bisher an der selbst gewollten Unfähigkeit der vielen Menschen, sich auch einmal die richtige Rangordnung der beiden Begriffe »Diesseits« und »Jenseits« richtig vorstellen zu wollen.

Alles ist doch ganz einfach.

Diesseits ist alles das, was wir mit unseren Sinnen hier auf Erden wahrnehmen können.
Jenseits ist demnach alles das, was wir mit diesen Sinnen allein nicht wahrnehmen können.

Kein Erdenmensch hat bis heute den elektrischen Strom jemals gesehen. Und doch ist er von seiner Existenz durch Erfahrungswerte überzeugt!

Kein Mensch hat bis heute mit seinen natürlichen Sinnen jemals die Gedanken eines anderen Menschen gesehen. Und doch ist er von der Existenz dieser Gedanken überzeugt!

Kein Mensch hat bis heute die verschiedenen Formen der Radiowellen gesehen und doch bedient er sich derer ständig und bestätigt damit auch deren Existenz!

Alle Menschheit ist von der Wirkung des Fernsehens überzeugt, doch hat niemand bis heute die vielen Bilder und Nachrichten, die dabei durch das Weltall gesendet werden, selbst auch in der Form gesehen!

Alle Welt redet vom Internet, geht darin surfen.
Doch hat nur ein einziger Erdenmensch dieses Internet tatsächlich auch selbst schon einmal in seiner Existenz gesehen?

Nein!

Und dennoch existiert, neben vielem anderem, dieses alles in seiner ganzen bestehenden »technischen« Natürlichkeit!
Und die Menschheit erkennt alles dieses in ihrem Alltagswirken, in ihren Taten doch auch an!
Sie erkennt einerseits etwas an, was sie andererseits als unmöglich verwirft.

Das ist, recht betrachtet, eigentlich krankhaft und damit abartig!
Die Menschen selbst verhalten sich dabei abartig. Sie verhalten sich wie Hirnkrüppel.

Worin liegt diese Beschränktheit und die Unkenntnis darüber bei den vielen Menschen?

Es liegt an ihrer sehr einseitigen Bindung an das nur Materielle, an ihrem falschen Realismus auf dieser Erde.
Es liegt an ihrem Eigenwahn, der für sie nur das zuläßt und nur das anerkennen will, was sie selbst auch »gesehen« oder »gehört« haben. Sie alle überbewerten ihre Hirntätigkeit, ohne die dabei unbedingt notwendige innere geistige Tätigkeit in ihrer »Seele« voll mit berücksichtigen zu wollen.

Darum ist heute alles im Irdischen um die Menschen herum so sehr gewissenlos Geformtes, erst durch ihr falsches, gottloses Handeln entstanden!
Durch ihre gewollte, einseitige Verleugnung des bereits ursächlich wirklich vorhandenen jenseitigen Wirkens.

Und dennoch sind wir alle ständig umgeben von den herrlichsten Wundern in dieser Welt.
Diese Welt selbst ist wiederum nur ein ganz kleiner Teil von der riesigen Schöpfung Gottes.

Und weil der größere Teil der Schöpfung außerhalb der nur vom Irdischen ausgehenden »Erfassens- und Überwachungsmöglichkeit« aller Erden-Menschen liegt, liegt auch alles das, ja sogar der Ursprung aller Schöpfungen selbst - von der Erde aus betrachtet - in dem sogenannten Jenseits.

Alles auf der Erde Geformte hat in dem Jenseits bereits seine Vorbilder zuvor schon gehabt.
Hier auf der Erde entstehen immer wieder nur geformte Abbildungen aus dem lebendigeren Jenseits!

Selbst in den irdischen Jahreszeiten ist das deutlich zu beobachten.
Wird nicht gesagt: »Der Frühling bricht hervor.«---?

Und in der Tat, er bricht tatsächlich hervor.
Von dort drüben, aus dem für uns alle nicht sichtbaren Jenseits, wächst er auf uns zu.

Dabei muß auch bedacht werden, daß es keinem Erdenmenschen jemals möglich werden wird, auch nur einen einzigen Grashalm selbst neu »machen« zu können.
Das vermag er niemals!
Auch der größte aller Bauern, der studierteste Ökonom unter ihnen, vermag das nicht zu können!

Gibt das nicht zu denken? Wenn man wirklich noch wahrhaftig denken will?!

Es gibt also das Diesseits und das Jenseits in seinen uns heute umgebenden und geformten Wirklichkeiten.
Wobei das größte Ungemach aller falschen Formen auf dieser Erde erst durch den einseitigen Größenwahn der angehörigen Menschen, durch ihr Abgewendetsein von GOTT, von dem Jenseits und von Seinem Willen, all das heutige Chaos auf dieser Erde entstehen konnte.

Von Menschenhand wurde es erst alles durch irdisches Falsch denken der Gehirne mit der dabei im Irdischen falsch verwendeten Gotteskraft gemacht.

Darin zeigt es sich auch, daß der sogenannte »Freie Wille« des Menschenwollens hier auf Erden, völlig falsch verstanden wurde und er auch heute immer noch gänzlich falsch angewendet wird.

Ein Abbild eines in der Höhe schon immer bestehenden Paradieses hätte mit gutem und richtigem Wollen aus Menschenhand hier auf der Erde ganz folgerichtig entstehen können.
Doch diese Menschheit hat alles im verderblichen Eigenwollen nur in das verderbliche Gegenteil verkehrt!

Nun steht alle Menschheit in dieser Welt heute in der Zeit der großen Ernte.
Jetzt ist alle Saat, die alle je gesät haben, aufgegangen und zur Frucht gereift.
Von allen selbst gewollten Früchten sind wir heute alle fest umgeben.
Es sind die geformten Wirklichkeiten aus Menschenhand, die nun von allen zugehörigen Menschen auch genossen werden müssen!

Darin liegt heute die Liebe des Schöpfers und auch seine Gerechtigkeit fest verankert!
Heute dürfen wir nun genießen, was Menschen selbst erst säten in ihrem eigenen Wollen auf Erden, und was jetzt zu den Früchten gereift ist, die wir jetzt auch ernten müssen!

Alles Menschenwirken befindet sich voll eingebunden in dem Diesseits und dem Jenseits, in allen seinen, von ihm selbst erst geformten Wirklichkeiten.

Lange vor dem Entstehen dieser Welt mit dieser Erde in ihrem »Diesseits«, gab es bereits das »Jenseits« bis hinauf zu den höchsten Höhen des UR-Lichtes!
Bis hinauf zu GOTT, dem HERRN.
Alles Bestehende in seinem lichten Wirken hat dort seinen Ursprung, seinen Ausgangspunkt!

Und in aller Wirklichkeit gibt es keinerlei Trennung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.
Alles ist untrennbar fest miteinander durch Strahlungen verbunden.

Nur der Erdenmensch will sich durch seine eigene, persönliche Begrenzung in seinem Eigenwollen und in seiner unerhörten Verantwortungslosigkeit abseits stellen von diesem herrlichen Wirken in der großen Schöpfung!

Das »Diesseits« befindet sich in der begrenzten Endlichkeit!

Das »Jenseits« führt uns in die Ewigkeit!

Darin liegt der wahre Weg zu den lichten Reichen in dieser großen Schöpfung, zu den Reichen des Lichtes selbst!

Kein anderer Weg führt dorthin!

H.K.B.

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Überarbeitet im Juni 2004 - Januar 2010


© by Horst Karl Brotzki 2000-2010

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