Unser täglich Brot ...
Mit dem Entstehen des Menschenlebens auf dieser Erde entstand vor sehr langen Zeiten auch das Bewußtsein darüber, immer ausreichende Nahrung für den Erhalt des Erdenkörpers erhalten zu können.
Immer mußte der Erdenmensch, den Tieren gleich, die Suche nach dem Erhalt der täglich notwendigen Nahrungsaufnahme vornehmen.
Mit den verschiedenen und notwendig gewordenen Methoden dazu entstand auch das persönliche Bewußtsein mancher Menschen darüber, daß sie sich als Abhängige in dieser großen Schöpfung, als Gäste darin verstehen mußten. Dabei entwickelten sie mit der Zeit auch die Notwendigkeit dazu, fortan einem inneren Drang folgend, eine Danksagung an den höchsten »Erschaffer« aller Dinge richten zu müssen.
In dieser Erkenntnis entwickelte sich ein Bewußtsein dazu, diese Danksagung, die sie ganz deutlich in sich auch verwirklicht hatten, in der Form eines Ausspruches nach außen abgeben zu wollen.
Es entstand die erste Form eines verlauteten und damit von innen heraus gesprochenen Begriffes dafür, es bildete sich der Begriff: »DANK« im Gebet!Darum ist DANK auch die Grund- und die Urform jeden echten Gebetes!
Bei der weiteren Entwickelung der Menschen, bis in die Jetztzeit, hat sich auch die Gebetsform stark mitverändert.
Dabei hat sich dann für viele Menschen auch die Gebetsform:
»Unser täglich Brot gib uns heute ...«
als eine Grundform eines Dankgebetes herausgebildet.
Nun ist jedoch jeder Erdenmensch überwiegend nur bereit, in Notzeiten, wenn er stark bedrängt wird durch verschiedene Notsituationen, wie zu Zeiten von Kriegen, sich auf diese Form eines Gebetes zu besinnen.
Dann will er sich auch wieder einmal »freiwillig« auf einen Schöpfer des Alls besinnen, auf einen Spender all der vielen Gaben, die er um sich herum stets erleben darf.
Doch wo stehen wir heute tatsächlich mit der Ehrlichkeit in unserem Dank an den Schöpfer, an Gott, den Herrn?
»Die Welt hat sich verändert!« - wird gesagt.
Die Welt?
Oder hat sich doch nur der Mensch in seinem Wollen geändert?
Hat nicht dieses alles begleitende Menschen-Wollen die Welt von heute erst derart verändert und diese in den heutigen Zustand geführt?
Von Gott, dem Erschaffer aller Dinge, will heute kaum noch einer etwas Verbindliches hören.
Und von einem Wissen - um all diese Zusammenhänge - will auch selten noch jemand wirklich etwas erfahren.Heute heißt es: »Selbst ist der Mann! Und dem Erfolgreichen von heute gehört die Welt, die Zukunft!«
»Und dabei brauchen wir nicht noch gesondert einen besonderen Dank irgendwohin zu richten!«
»Wir sind die Herren auf Erden! Alles Machbare wird von uns doch auch selbst gemacht!«
In dem Wohlstandsleben großer Menschen-Bereiche ist in der Jetztzeit kein Platz mehr geblieben für einen aufrichtigen und ehrlichen Dank an den eigentlichen und ursprünglichen Schöpfer und den Kraftspender für alle Welten!
Heute heißt es nicht mehr überwiegend in einer reinen Bitte:
»Unser täglich Brot gib uns heute ...«
Heute heißt es von früh bis spät und rund um die Uhr:
»Unseren Profit gib uns heute ...«
Und vieles ist dabei tatsächlich auch nur noch zu machen mit der absoluten Gottlosigkeit, in der viele »Zeitgenossen« heute sehr verhängnisvoll verstrickt stehen!
Weil nun aber alle Menschen ernten müssen, was sie auch selbst einst gesät hatten, folgt nun nach der gelebten Gottlosigkeit der Menschen auch ein tatsächliches Getrennt-werden-müssen von dem großen Schöpfungswerke Gottes.
Das geschieht durch die endgiltige Auslöschung des bisherigen falschen persönlichen ICH-Bewußtseins infolge persönlicher Fehlentwickelung durch Fehlleitung persönlichen Geisteswollens in dieser Nachschöpfung.Es folgt nun für alle diese Fehlentwickelten in dem heute ablaufenden großen Reinigungsprozeß, in einer jetzigen Form eines »Jüngsten Gerichtes«, ein damit einhergehendes Getrennt-werden aller bisher daran beteiligten Menschen von allen zukünftigen Gnaden aus den himmlischen Höhen des Lichtes!
Erst nach dieser heutigen Zeit, in der in Völlerei und dem Überfluß in »Unser Täglich Brot...« aller mit der unerhörten Profitgier daran beteiligten Menschen gelebt wurde, wird dadurch ein gänzlicher Zusammenbruch folgen müssen.
Wobei zuvor die daran beteiligt gewesenen Personen in ihrem Überfluß seelisch erstickten und dann daran auch »seelisch-geistig« gestorben sind.
Erst danach wird es noch eine »kleine Menschheit« geben können, die wieder richtig und wahrhaftig DANKEN kann in ihrem aufrichtigen Gebet an den Höchsten; denn sie hat nachhaltig erfahren müssen, was es wirklich heißt:
»Unser täglich Brot ...«
Denn mehr war vom Übel !!!
H.K.B.
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Überarbeitet im Juli 2004 - Januar 2010
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