IMANUEL
 

Voraus sei bemerkt, daß jeder Versuch, jedes Bemühen, über IMANUEL schreiben zu wollen, scheitern muß an der unumstößlichen Tatsache, daß das schöpfungsgesetzmäßig nicht möglich ist, es niemals auch möglich werden kann. Im günstigsten Falle kann von IMANUEL berichtet werden aus eigenem, ganz persönlichem Erleben heraus, aus dem wahren persönlichen Erleben des geistig erkannten Gottes-Wirkens in der großen Schöpfung, in der wir alle gemeinsam eine Heimat, eine Stätte für unser persönliches, geistig bewußtes Wirken innehaben dürfen.

Dazu müssen Erkenntnisse von dem Wirken IMANUELS geistig gewonnen werden, um nicht in und mit den Irrungen jetziger Zeit verlorengehen zu müssen. Doch kann hier von dem allumfassenden Wirken des Gottessohnes IMANUEL, in Anbetracht der Größe des wahren Geschehens, auch nur in lebendiger Bescheidenheit berichtet werden.

Dazu muß natürlicherweise bei den noch nach Licht und Wahrheit suchenden Menschen eine wirklich genügend starke Sehnsucht bestehen, dieses Wissen »davon« auch wirklich erfahren zu wollen. Es ist nicht so leicht! Und jeder Leichtsinn hat sich heute für jeden Menschen in der Gegenwart schon für ihn entscheidend in dieser Zeit eines jetzt ablaufenden göttlichen Endgerichtes dementsprechend ausgewirkt. Es werden letztlich nur wenige aller Menschen sein, die die heute noch bestehende Gnade aus himmlischen Höhen für sich noch wahrhaftig erkennen können. Alle anderen haben auch niemals die lichte Wahrheit wirklich für sich gesucht, angestrebt und gewollt! -

Hätte sich die Menschheit nicht immer wieder freiwillig auf falsche Wege ihrer geistigen Entwickelung gestellt, würde sie heute unbedingt geistig erfassen können, was mit diesem großen Namen »IMANUEL«, für das eigene geistiges Wohl jedes Menschen in heutiger und ehemaliger Zeit, nur hilfreich und förderlich alles in Wirklichkeit tatsächlich zusammenhängt.

»IMANUEL« ist der große Name eines Gottessohnes!

Bereits in biblischen Zeiten wurde dieser Name »IMANUEL« von dem Propheten Jesaja eindringlich für eine kommende Zeit - vorbereitend und hilfreich sein sollend - für alle zu dem Lichte hin strebende Menschheit gekündet.

In der Schrift der Bibel steht unter Jesaja Kapitel 8 - Vers 10 geschrieben:

»Beschließt einen Rat, und es werde nichts daraus; beredet euch, und es bestehe nicht; denn hier ist Immanuel.«

Und die von Jesus gemachten Aussagen, die in der Bibel bei Matthäus geschrieben stehen, besagen doch ganz eindeutig, daß selbst der Gottessohn Jesus von einer zweiten Person, dem Menschensohne sprach:

»Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird Euch in alle Wahrheit leiten. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen um der Sünde und um der Gerechtigkeit willen! Und wird bringen das Gericht. Ich aber gehe zum Vater und Ihr werdet mich hinfort nicht sehen. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt. Wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater!«

In unserer Gegenwart wurde das Geheimnis »IMANUEL« aller Menschheit im Lichte der Wahrheit offenbart, und das wahre Wissen um das Wirken des Gottessohnes »IMANUEL« letztmalig der ganzen Menschheit hilfreich gekündet.

Der Gottessohn IMANUEL ist gleichbedeutend mit dem in der Bibel angekündigten »Menschensohn«! Und sein biblischer Name ist für das heutige geistige Erfassenkönnen der jetzigen Menschen im Lichte der Wahrheit schöpfungsgesetzmäßig berichtigt worden - von Immanuel in IMANUEL.

JESUS ist nicht IMANUEL! Und IMANUEL ist nicht JESUS, wie es irrtümlich in manchen Religion seit langer Erdenzeit beharrlich gelehrt wird! Es sind zwei Söhne GOTTES! Hierbei sind fälschlich zwei unterschiedliche Prophezeiungen durch Menschen miteinander vermischt worden. Denn der Prophet Jesaja kündete Immanuel (IMANUEL) den Menschensohn an. Während die Verkündigung des Engels an Joseph die baldige Geburt des Gottessohnes JESUS voraussagt.

Bei Matthäus im Kapitel 1 - Vers 21 verkündet der Engel:

»Und sie (Maria) wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden.«

Und hierin liegt doch für jeden geistig noch klar und einfach Denkenden ganz klar ersichtlich ein grober Fehler in der Zusammenfügung zwei grundsätzlich verschiedener Prophezeiungen. Das ist bestimmt nicht aus böser Absicht geschehen. Doch dürfen sich die dafür verantwortlichen Menschen heute nicht mehr der lichten Wahrheit aus himmlischen Höhen zukünftig noch verschließen wollen!

Denn der Engel verkündete JESUS, den Gottessohn. Der Prophet Jesaja verkündete jedoch IMANUEL, den Menschensohn. Das sind zwei völlig unterschiedliche Personen. Auch wenn beide Persönlichkeiten in ihrem Ursprung, in dem Vater, also in GOTT, eins sind.

Der in der Schrift bei der Verkündigung für die Erdengeburt des Gottessohn JESUS auch angeführte Name IMANUEL, ist in der weiteren Überlieferung dieser Vorgänge fälschlich beibehalten worden. Dieses wurde sogar zum Dogma. Und darin liegt in heutiger Zeit ein scharfes Gericht im Lichte der Wahrheit aus dem wirklichen Wirken IMANUELS in dieser Großen Schöpfung.

Es steht geschrieben:

»DENN HIER IST IMANUEL !«

Darin liegt die Befreiung für die dazu geistig noch fähige Menschheit aus den verheerenden Verstrickungen und Verbindungen zu allem Falschwollen des Dunkelwirkens in heutiger Zeit.

Denn hier ist IMANUEL, heißt auch:

Wenn ER persönlich auftritt auf diesem Erdenplane, hat ein Erdenmensch nichts mehr zu bestimmen in dieser Welt alles hohlen Scheinwollens; denn neben IMANUEL kann nichts mehr bestehen, was den Gotteswillen, wie bisher, sträflich mißachtete. Darum haben heutige Beschlüsse der noch führen wollenden Erdenmenschen in ihren Führungsschichten keinen wirklichen Bestand mehr für die Zukunft. Zu sehr haben sie sich alle in ihren irdischen Taten schon eine lange Zeit abgewendet von den Geboten Gottes und Seinem ewiglich unabänderlichen Willen. Nun vollziehen sich heute darum die großen und lebendigen Wechselwirkungen für alle Menschheit auch auf dieser Erde in absoluter Gerechtigkeit.

Niemand ist von diesem Geschehen, das aus dem LICHTE geführt wird, ausgeschlossen. Ob Papst, ob Staatsführer, ob einfacher Erdenmensch, vor den ewiglich lebendigen Schöpfungsgesetzen sind wir alle gleichgestellt. Jede Person ist dabei nur eine kleine Kreatur in dieser großen Schöpfung, und jeder Mensch muß nun heute letztmalig Rechenschaft ablegen für all sein bisheriges Tun und Lassen. Und das im Lichte der Wahrheit!

So ist die wirkliche Sachlage heute! Derart wird sich heute das große Gottesgericht mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit in allen heute nun sichtbar gewordenen Endauswirkungen an dieser Menschheit in gerechten Strahlungsvorgängen zeigen und auswirken müssen.

Und es gilt heute für alle Welt und alle Menschen:

Alles heutige Lichtgeschehen - aus den himmlischen Höhen - vollzieht sich an dieser Menschheit, ohne von dieser wirklich schon erkannt zu sein. Es wird ein schreckliches Erwachen kommen müssen für die vielen Versäumnisse aller Geistesträgen, durch die eigene geistige Trägheit so vieler Menschen. Die Mehrheit der Menschheit verhält sich aber zu ihrem eigenen Schaden so, wie die in der Bibel genannten »Törichten Jungfrauen«, die es leider für sich versäumten, den »Bräutigam«, den Menschensohn IMANUEL, in seinem Wirken für die Schöpfung recht erkennen zu wollen. Denn das ganze Geschehen in der Jetztzeit kann nur noch von solchen Menschen wahrhaftig erkannt werden, die noch ein in sich geistig lebendiges Verlangen nach dem himmlischen Licht und der Wahrheit zu eigen haben.

Nun gibt es sehr viele Menschen, die heute von sich meinen, daß sie sich unbedingt auf dem rechten Wege zur lichten Wahrheit befinden, zählen sie sich doch auch zu den ganz besonders Gebildeten durch ihre irdische Schulung. Doch das ist nicht die vom Lichte geforderte geistige Bildung, die nur von innen heraus sich bilden und entwickeln kann. Und dazu muß dann auch das wirkliche Suchen echt bei jedem geistig lebendig vorhanden sein. Irdische Eitelkeiten haben dabei keinerlei Berechtigung. Diese Echtheit des Suchens und Bildens ist auch nicht damit zu belegen, daß sich solche Menschen ganz besonders religiös verhalten, daß sie an alles glauben, was sie von den Religionen, Kirchen und allen anderen Führern vorgetragen bekommen. Wenn sie selbst nicht wirklich in sich geistig lebendig die rechte persönliche Überzeugung im Lichte der Wahrheit zu diesen Dingen tragen können, werden sie zu den Gleichgiltigen gehören, und gleich den »Törichten Jungfrauen« von dem Menschensohne nicht anerkannt werden, wenn er dann auf Erden erscheint und auftritt. Und darin liegt für jeden einzelnen Erdenmenschen in der Jetztzeit auch sein letztes persönliches »Jüngste Gericht«.

Ganz anders ergeht es den Menschen, die noch einen lebendigen Geistesfunken in sich tragen. Diese werden - durch das große Lichtgeschehen in der Jetztzeit - eine bisher ungeahnte Kraftzufuhr erhalten. Doch auch das wird nur gelingen, wenn sie wirklich in sich geistig rein genug in ihrer tatsächlichen Beschaffenheit sind. Nur dann wird ihnen diese in Gnaden geschenkte Kraft auch dauerhaft zum ewigen Heile werden können.

Und auch darin wirkt sich nun das bereits in biblischen Zeiten angekündigte »Jüngste Gericht« an der heutigen Menschheit in vollkommener Gerechtigkeit aus. Jedem Menschen wird heute ganz genau - nach dem wirklichen Maße seiner tatsächlichen geistigen Beschaffenheit beurteilt - der Teil an Kraft und Hilfe aus dem Lichte werden, der ihm ganz gerecht, also geistig persönlich, wirklich zusteht. Irdische Scheinwelten der heute immer noch überwiegend alles beherrschenden Verstandesherrschaft werden dabei zukünftig nicht mehr den Bestand behalten, der heute immer noch unerbittlich von ihren vielen Anhängern vorgegaukelt wird. Denn es wird sich nun zeigen, daß es auch hierbei heute ganz eindeutig und gerecht heißen wird:

Mit dem Erscheinen des Menschensohnes IMANUEL auf Erden ist der Wille GOTTES hier auf Erden persönlich verankert worden. Und es gibt nichts höheres als den WILLEN GOTTES in der ganzen Schöpfung! Alle Menschheit, wie auch jede andere Kreatur, hat sich nur dem zu beugen. Und wer heute dazu noch fähig ist, der muß alle Gnaden, die ihm mit der Kraft aus den himmlischen Höhen in dem Willen Gottes noch werden konnte, nur noch zu der eigenen geistigen Befreiung aus den niederen Umklammerungen alles Dunkels tatsächlich lichtverbunden verwirklichen. Und das in allen seinen Taten mit echter lebendiger und damit wahrer Anerkennung der vollkommenen Schöpfungsgesetze.

Doch das ist für diese Menschheit das Schwerste, was sie je erfüllen mußte. Aber sie muß! Oder sie geht in ihrem größten Teile in die derart selbst so gewollte Zersetzung in Auflösung, als Folge durch eine Jahrtausende währende geistige Unbrauchbarkeit dieser Menschen für das große Schöpfungswerk GOTTES! Alle Mahnungen aus den lichten Reichen haben sie über alle Zeitläufe hinweg nicht so erreichen können, daß nunmehr ein großer gemeinsamer Aufstieg allem Lichte entgegen noch eingetreten ist. Selbstverschuldet steht darum diese Menschheit an dem Abgrund ihrer Selbstvernichtung, entstanden durch die persönliche Geistesträgheit aller zugehörigen Menschen. -

Mit dem Gottessohne JESUS von Nazareth sandte GOTT einen Sohn, um damit Seine große Liebe zu der Menschheit auf Erden zu bezeugen. Doch das Liebeswerk, das mit dem Gottessohne JESUS verbunden war, wurde bis heute von dieser Menschheit niemals richtig verstanden. Seine, dem Dunkel verbundenen Verräter und Häscher mordeten JESUS kaltblütig in eiskalter Verbindung zu dem höllischen Wirken alles Dunkels. Auch das konnte nur durch die schon damals verderblich zugenommene persönliche Geistesträgheit aller damit verbunden gewesenen, abartigen Erdenmenschen geschehen. Das war ein weiterer »Triumph« des unheilvollen Wirkens der eiskalt berechnenden Verstandesherrschaft mit ihren irdischen Machtbegierden!

Zu der Zeit verkündete JESUS, der Gottessohn, schon vorausschauend für eine kommende Zeit die Ereignisse, die durch seine Jünger dann viel später berichtet und aufgezeichnet wurden. So ist bei Johannes folgendes zu finden:

Johannes Kapitel 14, Vers 16 - 17 und 25 - 26:

Johannes Kapitel 15, Vers 26:

Johannes Kapitel 16, Vers 7-14:

JESUS selbst bezeugt, daß ihn seine Jünger in vielen Dingen nicht verstehen konnten. Darüber war er oft sehr traurig. Trost gab er seinen Jüngern auch mit seinen Hinweisen auf das, was nach ihm kommen werde, nämlich die Sendung des Trösters, der als der »Geist der Wahrheit« in seinem Namen gesendet werden wird. Wenn schon seine Jünger ihn nicht richtig verstehen konnten, wie viel weniger dann die spätere Nachwelt?! -

Von den »Gutwollenden« unter den Erdenmenschen wurde dann das Wirken JESU auf Erden nur zu Religionen, zu Kulten, Dogmen und vielen anderen sehr einseitigen Dingen auf Erden verbogen, und das, weil sie grundsätzlich wiederum alles nur nach Erdenmenschenart verstanden haben wollten. Alle dazu dann noch folgenden Ermahnungen aus den lichten Höhen geistigen Schaffens in weiterer Erdenzeit wollten die dafür auf Erden tatsächlich persönlich Verantwortlichen für sich aber niemals gelten lassen. Gleichzeitig reifte dann die Zeit für das Kommen des angekündigten Menschensohnes IMANUEL stetig im Sinne der lebendigen Schöpfungsgesetze zielstrebig voran. -

In der heute für alle Menschheit überreif gewordenen Weltenzeit im großen Schöpfungskreislaufe sandte GOTT in diese Nachschöpfung einen weiteren Sohn zu der Menschheit auf diese Erde. IMANUEL, der Menschensohn, betrat diese Erde im vollkommenen Einklang mit den harmonischen Gesetzen seines Vaters, GOTT, dem Herrn. Mit ihm kam der Wille GOTTES persönlich bis auf diese Erde. Und es kam damit auch die nur durch das stets falsche Menschenwollen notwendig gewordene »Große Reinigung« in diese Nachschöpfung, was gleichsam für die gesamte Menschheit auch das »Jüngste Gericht« auf diese Erde brachte. In allen damit heute nun lichtverbundenen Auswirkungen stehen wir jetzt ständig eingehüllt von diesem allumfassenden Geschehen des ewigen Lichtes aus der Höhe. Alles vollzieht sich in großer Gerechtigkeit und mit der notwendigen Strenge göttlicher Liebe in dem Willen des HEILIGEN GEISTES, welcher gekündet und geweissagt wurde in der Schrift der Bibel, als »IMANUEL der Menschensohn«. Alle vollkommenen und natürlichen Gesetzmäßigkeiten vollziehen sich dabei heute in den von Menschenhirnen niemals zu erfassenden urgewaltigen, strengen und lichten Strahlungsvorgängen für diese ganze Nachschöpfung aus dem Heiligen Willen GOTTVATERS, durch IMANUEL, den Menschensohn. Es sind gewaltige Strahlungsvorgänge aus den himmlischen Höhen des HEILIGEN GRALES, die heute die alleinige geistige Herrschaft auch über diesen Teil der Schöpfung gänzlich übernommen haben. Menschenwollen, Menschenansichten können dabei nichts mehr ausrichten. Nun müssen sich alle Menschen selbst und damit absolut persönlich in dieses Strahlengefüge als geistig lebendige Kreaturen einstellen oder sie werden - durch sich selbst so gewollt - in der damit verbundenen »Großen Reinigung« nun in dem Gerichte GOTTES mit und in ihrer eigenen Geistesträgheit untergehen müssen für alle Ewigkeit.

Denn es heißt nun heute unumstößlich für alle Welt und alle Menschen:

Das bisherige falsche Menschenwollen ist nun auch auf Erden längst mit seiner einseitigen »Verstandesmacht« an seinem Ende angekommen. Alle Menschen sind enterbt ihres bisherigen freien Führendürfens in diesem Weltenteile! GOTT, der Herr, hat nun eingegriffen in diese nur durch das falsche Menschenwollen entstandenen Mißstände auf Erden, die die wahren Schöpfungsgesetze nicht mehr anerkennen wollten in all ihren unredlichen Taten des Eigenwollen in der einseitigen und falschen Verherrlichung ihrer einseitigen Verstandesherrschaft. Durch Seinen Willen - in IMANUEL - ist nunmehr diese Menschheit endgiltig gezwungen, sich heute völlig bedingungslos einfügen zu müssen in die vollkommenen Harmonien des großen Schöpfungswerkes GOTTES. Damit hat sich auch für diesen Teil der großen Nachschöpfung das ganz natürliche »Jüngste Gericht« für alle Welt und diese Menschheit in gerechter Wechselwirkung ausgelöst.

Doch die ganze Menschheit erkennt diese heutigen Vorgänge - selbstverschuldet - noch nicht in der ganzen Größe ihres Ernstes. Viel zu spät wird es darum für den größten Teil aller Menschen nun werden müssen, um noch rechtzeitig eine Umkehr aus ihrer persönlichen geistigen Trägheit einleiten zu können. Sie alle gehören damit zu den »Törichten Jungfrauen«, wie sie einst schon von JESUS, dem Gottessohne, genannt wurden. Darum kündete er auch von dem nahendem Kommen des »Geistes der Wahrheit«, dem Kommen des Menschensohnes. Den er senden werde, wenn er wieder zum Vater eingegangen ist. Selbst seine Jünger verstanden ihn darin nicht richtig, und sie überlieferten alle Zusammenhänge darüber, ihrem damaligen Verständnis entsprechend, der Nachwelt falsch! Denn alle von ihnen gemachten Erklärungen und Deutungen zu dem Begriff »Menschensohn« überlieferten sie ja auch nur aus ihrer eigenen persönlichen Erinnerung heraus, und das hatte große menschliche Schwächen, wie ja auch wir diesen Vorgang täglich immer wieder in wirklich gleicher Art ganz deutlich und tatsächlich im Umgange mit dem Erinnerungsvermögen bei uns und unseren Mitmenschen erleben können. Jesus selbst sprach niemals von sich als dem Menschensohne. Immer sprach er in dem Zusammenhang von einer anderen, einer weiteren Person. Erst durch die mangelhaften Überlieferungen wurden solch grobe Fehler mit hinein verwoben. Und in dem ganzen Zusammenhang stellte sich mit großem Ernste dem Sinne nach auch die Frage:

Und das ist der wunde Punkt an dieser Menschheit in heutiger Zeit; sie ist in ihrem großen Teile nicht mehr fähig, solches lichte Geschehen noch geistig förderlich für sich wahrhaftig erkennen zu können! Und das, weil sie über viele Jahrtausende dieses auch niemals wirklich ernst und ehrlich gewollt hatte. Nun in heutiger Zeit stehen wir in den damit zusammenhängenden Wechselwirkungen. Es darf niemanden mehr verwundern, wenn sich heute eine immer mehr noch zunehmende Geistlosigkeit unter der Menschheit verhängnisvoll ausbreitet.

Darum erging heute, nach dem irdischen Erscheinen IMANUELS, des Menschensohnes, an alle Menschen auch die schicksalhafte, aus dem reinen lebendigen Geistigen kommend, die Frage:

»Wie bist Du, Mensch?«

Wie ein Menschengeist heute tatsächlich in den lebendigen Gesetzen GOTTES in dieser Schöpfung steht und wirkt, also persönlich geistig lebendig tätig ist, so ist nunmehr endgiltig das auch das Maß für die für ihn wirklich noch möglich seiende Hilfe in den Gnaden des Lichtes aus himmlischen Höhen.
Wer das für sich noch recht zu verstehen weiß, und es dann in seinem irdischen Alltag auch verwerten kann, der hat noch eine letzte Gnadenmöglichkeit für sich ergriffen, und er kann damit an der Vernichtung in Auflösung alles bisher von ihm persönlich falsch geführten »Geistesstrebens« - durch die lichten Führungen im Willen IMANUELS - noch an dem für ihn persönlich drohenden Absturz vorbeigeführt werden, dem ewigen Lichte entgegen.

Es sind nicht viele Menschen mehr, die das für sich wirklich noch heilsam erkennen können! Und es muß hierbei auch bedacht werden, in welcher Art wurde IMANUEL, der Menschensohn, tatsächlich von dieser Erdenmenschheit hier auf Erden aufgenommen. Es ist grauenvoll zu nennen, was auch IHM, der aus den himmlischen Höhe des HEILIGEN GRALES kam, alles auf Erden durch falsches Menschenwollen geschah! Hatte JESUS, der Gottessohn, einen Verräter, so hatte IMANUEL, der Menschensohn, deren hundert auf Erden! Es wird noch ein schreckliches Erkennen werden müssen für die vielen Menschen, die sich bisher darin so oberflächlich und abscheulich verhalten haben. -

Doch in all dem Wirrwarr in jetziger Zeit strahlt das Gotteswirken aus IMANUEL, dem Menschensohne, nur heilsam und beglücken für die Menschen, die wahrhaftig geistig lichtverbunden in ihrem persönlichen Wirken sind, und die in ihren dem Lichte verbundenen Taten nur noch dem ewigen Willen GOTTES in dieser Nachschöpfung folgen wollen.

Und wenn diese Menschheit nicht versagen will, wie so oft in vergangenen Zeiten geschehen, dann wird dereinst auch das Lichtwerk IMANUELS zu einem noch nie auf Erden gewesen Aufblühen in den dann ewiglich verbindenden Strahlen des HEILIGEN GRALES kommen können. Doch das wird erst möglich sein nach dem Gericht, wenn die heutige Menschheit gereinigt und befreit sein wird von den niederen Trabanten ihres Dunkelwirkens! -

*** 

Alles Gotteswirken ist für unsere irdischen Begriffe als zeitlos zu bezeichnen. Nach irdischen Zeitbegriffen ist jedoch vieles Geschehen für die Menschheit längst zur Vergangenheit geworden. Hier auf Erden leben wir in den Zeitbegriffen von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. In der Gegenwart leben wir auch in den lebendigen Folgeerscheinungen aus der Vergangenheit. Darum heißt es auch: »Ihre Werke folgen ihnen nach.« Und gemeinsam mit diesen dann in der Wechselwirkung wieder lebendig gewordenen Folgeerscheinungen aus längst vergangenem Geschehen, gestalten wir unsere Gegenwart, um damit dann die weitere Saat für die Zukunft aussäen zu können. Somit wird die Zukunft das Ergebnis von gestern und heute sein. Und in diesem Kreislauf, ewiger, vollkommener Schöpfungsgesetze, erfüllen sich dann auch alle Prophezeiungen für die Menschheit. Doch das Gotteswirken ist dem gegenüber als zeitlos zu betrachten. Das vollzieht sich gleichzeitig immerwährend in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - als die große Ewigkeit.

Darum ist es für das Gotteswirken ganz belanglos, ob die Menschheit auch für sich ewigen geistigen Gewinn aus diesem allumfassenden Gotteswirken erhalten will. Darin hat sie ihre freie Willensentscheidung in jedem einzelnen Entschlusse, den sie vollzieht. Damit entscheidet sie sich aber auch für die Formen aller Folgen aus diesen Entschlüssen. Und das muß die Menschheit dann in der weiteren Zukunft auch alles an sich selbst durch die einmal in einer früheren Zeit gewollten Taten, dann als die späteren Folgeerscheinung erleben. Manche nennen dieses dann Schicksal, andere wiederum Karma; auf jeden Fall sind es die ganz gerechten Wechselwirkungen früher einmal gewollter Entscheidungen aus den vielen Entschlüssen aller Menschen selbst.

Wenn also der Gottessohn JESUS, und auch der Menschensohn IMANUEL diese Erde bereits betreten hatten, so wirken dennoch alle Folgen davon ständig bis auf den heutigen Tag in vollkommener Gerechtigkeit in ihren Auswirkungen nach. Das heißt alle Menschheit steht weiterhin für alle Zeiten in und unter den Auswirkungen dieser großen Ereignisse aus dem LICHT. Darin wirkt sich nun bis heute auch das »Jüngste Gericht« in vollkommener Gerechtigkeit an jedem einzelnen Menschen, durch ihn völlig unbeeinflußbar, aus. Es sei denn er selbst ändert sein Gebaren, und fügt sich persönlich ganz ein in die vollkommenen Gesetze dieser herrlichen Schöpfung und richtet sich selbst nach dieser Vollkommenheit. Vermag er das nicht mehr, so wird er gerichtet für alle Ewigkeit und ausgeschieden aus dem wunderbaren Kreislauf dieser herrlichen Schöpfung!

Ein jeder Mensch der Gegenwart, muß bemüht sein, dieses Geschehen für sich auch richtig erfassen zu können. Denn mehr gibt es in heutiger Zeit nicht!

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Anmerkungen

Das hier Aufgezeigte gilt nicht für solche Menschen, die von sich meinen, sie hätten schon vollste Kenntnisse in all diesen Zusammenhängen für sich errungen; denn diese können dann ihren damit gewählten Weg ganz unbehelligt und ohne Erregung anderer auch wandeln!

Ebenso ist das hier Dargebotene nicht gedacht für die allzeit zur »Gegenwehr« bereiten Besserwisser in ihrer hochmütigen Geistesträgheit. Diese haben sich damit bereits ihr eigenes Urteil zugesprochen! Es soll mit diesen nichts miteinander abgewogen werden!

Auch die Gottesleugner und die religiösen Fanatiker sollen hier nicht angesprochen sein; denn sie werden nie mehr fähig sein, solche einfachen und lichten Schöpfungsvorgänge noch in ihrer wahren geistigen Größe richtig erfassen zu können, weil diese es auch niemals wirklich gewollt haben!

Nur für die geistig noch regen in ihrem Wirken in dieser Nachschöpfung wurde auf diese Zusammenhänge nochmals im Lichte der Wahrheit hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht.

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Von dem großen Lichtwerk IMANUELS muß auch zukünftig noch manches verkündet werden. Doch das wird von Zeit zu Zeit, immer nur der geistigen Reife der jeweiligen Menschheit entsprechend, geschehen können.

H.K.B.



© Horst Karl Brotzki 2005

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